Alltag & Lebensführung

Der Ur-Code des Er-Denken & Er-Glauben

Julius Waldkirch

Der Ur-Code des Er-Denken & Er-Glauben

Das Signatur-Rückkoppelung-Widerspiegelung S-R-W Gesetz

Leseprobe:

<strong>1. Vorwort</strong>

Erdenken – Erwünschen – Erglauben – Erschaffen – Erhalten.
Der Code eines Natur-Energie-Prinzips ist entschlüsselt.
Zur besseren Wahrnehmung der Vernetzung von unterschiedlichen Aspekten habe ich sie zusammengefasst im Gesetz der

<strong>Signatur – Rückkoppelung – Widerspiegelung,
kurz: SRW-Gesetz.</strong>

Aufgrund der Kenntnis und der daraus resultierenden Anwendung dieser schon immer bestehenden Ur-Energie ist es möglich, dass der Mensch sich bewusst weiterentwickelt und in der Evolution einen Sprung nach vorne machen kann. Er wird in die Lage versetzt, selbst über sein Schicksal bestimmen zu können, und ist nicht mehr einem übellaunigen Zufall ausgeliefert. Er kann sich alles, was er zu einem guten Leben benötigt, selbst besorgen, er wird Gesundheit ausdrücken und glücklich und zufrieden sein.
Schon einige der alten Weisen kannten diese Ur-Energie, nannten sie Gott und so ist es nur logisch, dass sie bereits in der Bibel erwähnt wird.
Laut dem Schöpfungsbericht unserer Bibel schuf Gott, als die personifizierte Ur-Energie, die Welt nach diesem Gesetz. Er sprach: „Es werde Licht“, und es ward Licht. Er glaubte daran, sprach es aus und es verwirklichte sich.
Und Gott sprach: „Lasst uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei.“ Er visualisierte und „schuf den Menschen ihm zum Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie einen Mann und ein Weib.“
Als seine ihm gleichen Geschöpfe oder Kinder haben wir auch seine Göttlichkeit erhalten und, sofern wir uns unserer Abstammung bewusst sind, haben wir die gleiche Möglichkeit wie er, zu erschaffen und somit unser Leben selbst zu gestalten.
Gott hat seinen Kindern Selbstständigkeit gewährt und die Macht gegeben, ihr Schicksal selbst zu erschaffen. Ob dies gut oder schlecht ist, liegt somit ausschließlich bei ihnen selbst! Er greift ohne eine Bitte zur Hilfe nicht ein.
Nach 1. Moses 6 mischen sich die Kinder Gottes mit den Töchtern der Menschen (zweiter Schöpfungsbericht), was dazu führte, dass die Fähigkeit zum Erschaffen weitestgehend verloren ging. Auch der Glaube, dass dies möglich sei, verkümmerte immer mehr und so geriet dieses Naturgesetz in Vergessenheit.
Nur Eingeweihte kannten noch das Geheimnis und die Tragweite dieses SRW-Gesetzes und konnten es anwenden. Rudimentär schlummert es aber im kollektiven Unterbewusstsein der Menschheit weiter und so ist es erklärlich, dass es Menschen gibt, die Teile davon unbewusst anwenden. Es sind diejenigen, denen es meistens gut geht, die Erfolg haben und die sich mehr leisten können als andere.
Es wurde in der Menschengeschichte zwar immer wieder versucht, dem Menschen sein wahres Potenzial zu zeigen und ihm auch seine göttliche Abstammung klarzumachen, der negative Trend war aber letztendlich der stärkere.
Sogar Jesus Christus, der weltweit für Millionen Menschen der Sohn Gottes ist und nach dessen Lehren sich Kulturen gebildet haben und viele Völker richten, scheiterte in dieser Beziehung. Seinen Worten, dass es der Glaube jedes Menschen sei, der ihm selbst helfe, wurde damals wie auch heute keine Bedeutung zugemessen. Heilungen, zum Beispiel, wurden nur ihm zugeordnet, obwohl er immer betonte: „Dein Glaube hat dir geholfen.“ Auch all seine Hinweise auf die göttliche Kindschaft des Menschen und seine Einheit mit Gott verhallten und führten letztendlich zu seiner Hinrichtung. Diese Aussagen waren und sind auch heute noch Gotteslästerung. Es steht einem Menschen einfach nicht zu, sich Gott ähnlich zu begreifen. Priester und Kleriker aller Generationen verstehen da keinen Spaß, denn wo bliebe ihre Macht über Menschen, wenn diese ihre Gotteskindschaft begreifen und ausleben würden.
Aber auch für jemanden, der Gott und die Schöpfungsgeschichte der Bibel bezweifelt und eventuell die neue Idee eines „Intelligenz-Designers“ vorzieht, der die Welt und uns ersonnen und gestaltet hat, oder der der Vielgötterei anhängt und vielleicht Gaia, die Mutter Erde, verehrt, gelten Aussagen von Jesus. Ja, selbst für Menschen, die nur an die Evolution glauben und Gott als Wahn hinstellen, funktioniert das neutrale Schöpfungsprinzip, sie alle können mit dem Wissen um das Gesetz der Signatur – Rückkoppelung – Widerspiegelung ihr eigenes Leben gestalten.
In jüngster Zeit bieten die Naturwissenschaften, insbesondere die Quantenphysik, immer wieder mehr Erklärungen an, um dieses Ur-Gesetz zu begreifen. Diese zeigen auf, dass das Denken Materie beeinflussen kann, dass Materie im Endeffekt verdichteter Geist ist.
Ein Umdenken hat eingesetzt: Geistige Phänomene werden von den Schulwissenschaften nicht mehr rundweg abgelehnt, etwas vordergründig Unerklärliches nicht um seiner selbst willen als unmöglich ad acta gelegt.
Überall entsteht eine diesbezügliche Literatur, die auch auf die Geheimnisse des Erschaffens eingeht. Dieses Buch geht darüber hinaus, indem es das Erdenken – Erwünschen – Erglauben – Erschaffen – Erhalten als Prinzip abhandelt. Es macht klar, wie die innere Einstellung hierzu sein muss und wie dies zu erreichen ist. An Beispielen wird gezeigt, wie und wobei das Gesetz der Signatur – Rückkoppelung – Widerspiegelung angewendet werden kann und bei welcher Situation es nicht angewendet werden sollte. Es ist ein Naturgesetz, das nicht zwischen Gut und Böse unterscheidet. Die Entscheidung trifft der Anwender! Er muss sich immer im Klaren sein, dass es ein Rückkoppelungsprinzip ist, das verstärkt alle Gedanken zum Urheber zurückspiegelt, die sich dann realisieren.
Nietzsche schrieb: „Wenn du lange in einen Abgrund blickst, dann blickt der Abgrund auch in dich hinein.“
Wir bestimmen durch unser Denken, auch ohne dass wir uns dessen bewusst sind, unser Schicksal. Wir erschaffen die Situationen unseres Lebens.
Und so möchte diese Fibel auch vermitteln, wie zu denken ist, und nicht, was zu denken ist. Das Was bekommen wir vorgegeben, das Wie macht uns selbstständig und frei.
„Wenn ihr denkt und glaubt,
ich sei euer Vater im Himmel,
dann bin ich es!“

<strong>„Denn alles, was ihr er-denkt und er-glaubt,
das ist Realität“,

sprach die Ur-Energie.</strong><strong>2. Einführung</strong>

in das
Gesetz
der

Signatur – Rückkoppelung – Widerspiegelung
(SRW-Gesetz)

Vom Geist zur Realität

Die Signatur (lateinisch „Signum“) ist die allem Existierenden anhaftende Schwingung oder Frequenz. Sie drückt die Wesensgestalt und Energie eines jeden Gegenstandes aus. Lebewesen senden durch Emotionen und Gedanken eine sehr starke Signatur aus, die sich mit anderen Dingen, die die gleiche Schwingung haben, in Verbindung setzt.

Die Rückkoppelung entsteht, wenn die am Ausgang eines beliebigen dynamischen Systems auftretende Leistung auf die gleiche Eingangsgröße eines anderen gleichphasigen Systemeingangs trifft. Es ergibt sich dabei eine Erhöhung der Eingangs- und damit auch der Ausgangsgrößen. Mit anderen Worten, jeder Gedanke breitet sich aus und kommt durch die Widerspiegelung verstärkt zurück. Er beeinflusst dadurch den Aussendenden, im Guten wie im Bösen. Gute Gedanken und damit gute Gefühle kann es nie genug geben, aber schlechte Gedanken und damit schlechte Gefühle können zu einer Katastrophe führen.

Die Widerspiegelung ist eine auf die Antike zurückgehende Theorie, nach der alle Dinge Abbilder aussenden, die unmittelbarer Gegenstand der Wahrnehmung sind. Nach heutiger Auffassung sind die Grundstrukturen des Erkennens, die Widerspiegelung, bereits in niedrigen Entwicklungsstufen vorhanden. Die Widerspiegelung umfasst das erkannte wie auch das erkennende Objekt. Mit anderen Worten, ausgesendete Gedanken werden real widergespiegelt.

Die Signatur – Rückkoppelung – Widerspiegelung war jahrtausendelang nur den Eingeweihten bekannt. Bemerkenswert ist aber, dass sie in vielen Kulturen symbolisch erwähnt wird. Schon die alten Mysterienschulen, viele indische Rishis, Yogis, Zen-Buddhisten, die tibetischen Lamas sowie einige mittelalterliche Meister und Repräsentanten verschiedener Religionen wussten um seine Existenz und versuchten, mehr oder weniger erfolgreich, hinter das Geheimnis zu kommen, um das Gesetz zu verstehen und anwenden zu können.
Das wirkliche Wissen um die Signatur – Rückkoppelung – Widerspiegelung wurde von den Eingeweihten streng gehütet und in die unterschiedlichsten Symbole gehüllt. In unserem Kulturkreis zum Beispiel wurde es versteckt in der Legende vom „Stein der Weisen“ oder der „Smaragdtafel des dreimal mächtigen Hermes Trismegistos“ und so weiter. Symbole erschließen sich nur dem, der um ihre Bedeutung weiß, andernfalls verwirren sie und können auch auf eine falsche Fährte führen. Erst nach jahrzehntelangem geduldigem Lernen, diversen Prüfungen sowie nach dem Beweis charakterlicher Festigkeit und Eignung konnte ein Schüler hoffen, von seinem Meister in das Geheimnis eingeweiht zu werden.

Es gab aber auch immer wieder Wissende, die versuchten, den Menschen klarzumachen, dass sie göttlicher Abstammung waren und darum auch schöpferische Macht besaßen. Dies war aber so ungeheuerlich und in der Konsequenz so unfassbar, dass ihre Offenbarungen in das Reich der Fantasie, Magie oder als Teufelswerk und Gotteslästerung verbannt wurden. Diese Offenlegung konnte sehr gefährlich sein. Die Geschichte ist voll davon, wie Freidenker, die sich nicht dem gerade herrschenden Schema, dem gerade praktizierten Glauben oder der gerade zu dieser Zeit anerkannten Heilkunst und Wissenschaft anpassten, mundtot gemacht wurden. Dabei traf es nicht nur Weise, die ihre Erkenntnisse darbrachten, sondern auch Wissenschaftler, die ein bisher unbekanntes Naturgesetz entdeckt hatten.

All dies führte dazu, dass die Erkenntnisse über die Sig­natur – Rückkoppelung – Widerspiegelung strengster Geheimhaltung unterlagen und jahrtausendelang weitestgehend im Dunkeln gehalten wurden.
Heutzutage, wo Menschen nicht mehr so ohne Weiteres wegen ihrer anderen Meinung oder Auffassung umgebracht werden, sondern höchstens kaltgestellt werden, wie zum Beispiel die von der katholischen Kirche suspendierten Theologieprofessoren Ute Rank-Heinemann, Hans Küng, Gotthold Hasenhüttl, wobei die Männer auch noch Priester waren, nehmen dies immer mehr Menschen in Kauf, pochen auf ihre Meinungsfreiheit und zeugen von ihrer Auffassung.
Gruppierungen, die Dogmen aufgestellt haben, das heißt, unumstößliche Glaubensrichtlinien, die ohne Hinterfragung der Behauptung akzeptiert werden müssen, gehen besonders heftig gegen Andersdenkende vor. Sie fürchten um ihre Authentizität, Macht und den Zusammenhalt der Gruppe. Dabei ist es egal, ob die Ketzer aus ihren eigenen Reihen kommen oder von außerhalb stammen. Anfällig für solches Verhalten sind Sekten, Kirchen, Parteien und alle Vereinigungen, die einen Absolutanspruch erheben.
Menschen, die gegen eine solche Gedankenknebelung aufmucken, sind in der heutigen Zeit nicht mehr allein, denn die Wissenschaft hat unterdessen unwiderlegbare Beweise auf den Tisch gelegt, die bezeugen, dass bisher unerklärliche Phänomene durchaus mit den Naturgesetzen konform gehen.
Unsere Signatur – Rückkoppelung – Widerspiegelung, die bisher nur als vage, astrale und okkulte Schwingung definiert wurde und die verschiedene Bezeichnungen führte, ist nun entschlüsselt und kann mit den heute zur Verfügung stehenden Messmethoden geortet werden.
Die Marine zum Beispiel spricht von der Signatur eines Schiffes und meint damit die individuelle und unverwechselbare Abstrahlung eines jeden Fahrzeugs. Die Frequenz richtet sich nach der Form und Masse des Rumpfs, den darin arbeitenden Maschinen, der verwendeten Elektrik, den spezifischen Magnetfeldern und so weiter. Diese Frequenz ist für jedes Schiff einmalig, auch wenn es baugleich mit anderen ist, und kann nicht verändert werden. Diese Abstrahlung kann von Unterwasser-Ortungsgeräten empfangen, aufgezeichnet und gespeichert werden. So ist es möglich, die wahre Identität eines jeden fahrenden Schiffes zu überprüfen und jedes gestohlene, gekaperte oder umbenannte Fahrzeug zu erkennen.
Auch die moderne Quantentheorie bringt uns einen Schritt weiter, das Wesen der Signatur zu erkennen. Die Quantenphysik oder auch Quantenmechanik beschäftigt sich mit den winzigsten Teilchen der Materie und dabei wurde Erstaunliches festgestellt. Ein Teilchen kann sich gleichzeitig an verschiedenen Orten befinden.

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 200
ISBN: 978-3-99003-327-2
Erscheinungsdatum: 11.03.2011
EUR 20,90
EUR 12,99

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