Geschichte & Biografie

Das Leben, die Liebe und die erotischen Erlebnisse

Win Egger

Das Leben, die Liebe und die erotischen Erlebnisse

Ein innerliches Erwachen

Leseprobe:

Vorwort

In diesem Buch möchte ich das Leben zweier Menschen schildern, die in verschiedenen Generationen angehören. Sie wuchsen wie viele andere Menschen auf, erlernten einen Beruf und heirateten, nachdem sie einen Lebenspartner kennengelernt hatten. Kinder zu bekommen und sich eine Existenz aufzubauen, doch dann erst spüren und fühlen, ist das ihr Leben, welches sie sich immer gewünscht hatten? Es kommen erste Zweifel, und erste Konflikte treten auf, Meinungsverschiedenheiten arten in Beschimpfungen und später in Hass aus, und die Beziehung geht immer weiter auseinander. Man spürt im Umfeld, dass es Menschen gibt, die sehen einem an, wenn es einem schlecht geht, und geben einem Halt, bei denen fühlt man sich geborgen, vertraut ihnen viel an, und was wichtig ist, sie hören zu und sind da, wenn man sie braucht. Es schreibt das Leben immer wieder etwas Neues. Obwohl altersmäßig eine Generation wie zwischen mir und dieser Frau liegt, passiert es immer wieder, dass vorerst eine starke Sympathie entsteht, viel Vertrauen und Sehnsucht nach dem anderen.
Unterstützt wurde das Ganze, da ihr der Glauben sehr wichtig ist, dass auch hinter ihren Worten Wahrheit steckt, was sie immer wieder erwähnte und versprach, dass dies die Wahrheit sei, was sie fühle an Wärme, Liebe, Vertrauen und Geborgenheit. Das sei ihr ersehnter Wunsch und Traum gewesen, so zu leben, geliebt zu werden und eine tolle Familie zu haben. Doch das Leben ist kein Wunschkonzert, sondern eine Lebensuhr, die Schritt für Schritt auf dich zukommt, und leider kann man nichts dagegen tun; es kommt, wie es kommt, nicht wie man es sich wünscht.
Man kann die Arme nach dem Ersehnten ausstrecken und es fest an sich nehmen, die Sonne des Lebens und der Liebe genießen und leben. Meistens macht man den Fehler, dass man es jedem recht machen will und „Gnade“ ergehen lässt, doch diese bekommt man nie geschenkt, darum muss man kämpfen, erst dann ist es wertvoll und macht glücklich. Man darf sich auch nicht hinter Mauern und mit Angst und Frust verstecken, da zerbricht man und wird krank und im Herzen müde, einsam und leer.
Nach geraumer Zeit wurde die Sehnsucht immer intensiver, und es entstand ein inniges Vertrauen und Sich-Anvertrauen, es wurde Liebe, wahre Liebe, was wir uns immer in Worten und körperlich bei all unseren Treffen, egal wo, bestätigten, liebten und lebten.
Beide schwebten wir im siebenten Himmel, hatten dieses Gefühl lange nicht mehr erlebt, so hielten wir es fest, seelisch wie auch körperlich und von ganzem Herzen.
Die Mitmenschen und das Umfeld hatten schon an beiden von uns Veränderungen bemerkt, doch es konnte sich keiner vorstellen, dass zwischen uns so eine Liebe bestand; es gab viele Treffen, die wunderbar, Balsam für Herz, Seele und Körper, ja einzigartig waren. So vergingen Tage, Wochen, ja Monate, bis ich eine kleine Veränderung an ihr feststellen konnte und fühlte.
Mir kamen Bedenken, sie klagte oft über Angst vor der Zukunft, den Druck aus ihrem Umfeld, Besitz, von Eltern und Ehemann, aber dann auch von mir, was da passieren würde, sollte sie weggehen aus ihrem Zuhause. Doch wie kann man von wahrer Liebe, Vertrauen, Worten und Gefühlen sprechen, sich niemals loszulassen oder gemeinsam abzuhauen, egal wohin, nur um diese wunderbare Liebe gemeinsam zu leben, genau diese, von der sie und ich immer geträumt und die wir uns ja auch gewünscht hatten. Aus ganzem Herzen und in voller Wahrheit gab ich sie ihr, da Lügen nicht mein Ding waren.
Nach geraumer Zeit wurden ihre Worte immer intensiver, wenn es um Angst und Druck ging. Der Druck, sagte sie, käme auch von mir, sie halte es oft nicht mehr aus, da ich immer bei ihr sein wollte, Hallo sagte und SMS schrieb, sie bat, rauszugehen, um uns zu treffen, wo ich war; und was ich fühlte, sie wollte es auch, bei mir und in meinen Armen zu liegen, sich zu wärmen und die Liebe zu genießen, da ich für sie was Besonderes und Wertvolles sei.
Was geht in einem Menschen vor, der der Liebsten alles gibt und verspricht, wie wichtig er in ihrem Leben ist, und dann Druck empfindet, wenn er bei ihr sein möchte, was für Liebende die wichtigste Sache der Welt ist, die Liebste oder den Liebsten im Arm zu halten, Liebe, Wahrheit, Vertrauen und Geborgenheit zu schenken. Auch ihr Glaube stärkte meine Liebe, doch es ist immer so, man versteckt sich hinter dem, von dem man glaubt, es ist das Wichtigste, meist hinter Besitz, Glauben, Reichtum, Macht und Geld, doch das Wichtigste geht verloren, der Mensch und die Liebe und das eigene „LEBEN“!
So will ich das „Auf-die-Welt-Kommen“ und „Erwachsenwerden“ wie auch einige Lebensabschnitte von mir, aber mehr aus meiner Sicht und mit Blick auf meine Liebste, mit all meinen Gefühlen, Ersehntem und Erlebtem niederschreiben, denn ich bin mir ganz sicher, es gibt viele, die es nicht glauben können, wenn man ehrlich ist, das Vertrauen, die Wahrheit und die Liebe dem Liebsten schenkt, auf etwas verzichtet, nur dass diese wunderbare, besondere Liebe lebt, auch im Herzen, da es nichts gibt, was Menschen glücklicher machen kann.
Ich werde mir bei diesem Buch kein Blatt vor den Mund nehmen, wenn es um Worte, gesagte Worte und Gefühle, ja, auch Dinge geht, welche im Leben und in der wahren Liebe dem Liebsten gesagt, ja, gewünscht werden, ihr zu sagen. Es wird Situationen geben, die mehr als pikant sind, doch ich möchte die Wahrheit niederschreiben, denn in meinem Herzen und meiner Seele ist diese Liebe zu dieser tollen Frau Leben und ein wahrer Rausch der Liebe, Gefühle und die reine Wahrheit.

***

Der Mensch hat Träume, Wünsche und eben auch Gefühle, und um sie zu erreichen,
setzt er die Gedanken um in seine Lebensweichen,
er hat ein Ziel vor Augen, oft verliert man es, ?doch immer wieder kehrt es zurück
durch Einfluss von außen, Schicksale, Gesundheit, Freude, Liebe und auch Glück,
oft nur gemeinsam,
aber auch oft einsam,
doch schenkt man Liebe und Vertrauen,
kann man vieles Hand in Hand aufbauen.
Oft sagt man „ein Leben lang“,
dann kommt oft was anderes noch dran,
trifft man einen Menschen, den man „anders“ liebt,
Gott gibt oft ein Zeichen, und ?so manches Schicksal sich dann ergibt.
Man soll dem Herzen und den Träumen oft auch glauben.
Ist das dann Liebe, und man fühlt Wärme und Vertrauen,
lass niemals, wenn du wahre Wärme, ?Geborgenheit und Liebe spürst, diese Hand los,
verfolgt ein Leben lang dich ja bloß,
wirst sehen, es kräftigt Körper, Geist, ?Seele und geht nichts verloren,
dann weißt du, was du hast an Leben, Liebe, ?und bist geborgen,
es wird dir manche Gefühle und Gedanken anregen,
wird nicht immer Glückseligkeit ergeben.
Bin ich glücklich, werd ich geliebt, ist das mein Leben?
Betrachte: Was, wo, wann und wie fing alles an?
Dann siehst und fühlst du genau, er hat dem Herzen und ?nur dir Gutes getan.
Schenke dem, der dir das alles in innigster und ?herzlicher Liebe hat gegeben,
die Zukunft und dein Herz im Leben,
betrüge es nie, du wirst dann nicht leben,
es wird dir was genommen und nicht gegeben,
du wirst geliebt, du bist glücklich, ?und verloren geht dein Schmerz,
das ist Liebe, das sagt dir auch dein Herz,
darum nimm das, was du im Herzen spürst als Glück,
leg es in ein anderes Herz zurück,
es wird dann alles dir zurückgegeben,
was du liebst, dir gewünscht und was du brauchst, ?um glücklich zu sein in diesem Leben.

Das Wichtigste ist, man liebt ehrlich, ?mit Respekt dem Geliebten das zu geben,
mit Wahrheit, Wärme, Zärtlichkeit, Vertrauen; ?Gefühlen, Geborgenheit,
und der
„LIEBE zum LEBEN“!

***


Teil 1

DAS LEBEN

Wie und wann ein Leben entsteht, das kann der Mensch nicht beeinflussen, denn dazu braucht man alles, was dazu notwendig ist, Gott, Glauben, Wahrheit, Vertrauen und die Liebe zweier Menschen.
Oft wird im Leben Liebe mit Dankbarkeit und Geborgenheit verwechselt, was später oft Gedanken und Schmerzen im Herzen erzeugt. Was dann oft noch kommt dazu, der Schmerz kommt nicht mehr zur Ruh’!
Wie Menschen geboren werden und wo, darf keine Bewertungen in Herz und Kopf entstehen lassen, sondern jeder soll sein Herz in die Hand nehmen und zu dem stehen, was ihm geschenkt wurde, und es auch so weitergeben, denn wie man es von Herzen schenkt, so bekommt man alles im Leben zurück, ob Glauben, Gesundheit, Wärme oder die Liebe, wie Menschen sich Leben und Gefühle schenken. Geist, Herz und Körper mit Glauben verbinden und durch Liebe, Gefühle und Zärtlichkeiten in eine Richtung lenken. Ein neues Leben entsteht dann, wenn alles wächst, um eine Beziehung oder Familie zu gründen. Es mehr und mehr reift, um dann meist neues Leben zu schenken. Dies sind Schritte, die jeder Mensch mit Gott im Leben gehen muss; ob er es tut, bleibt ein Teil des Menschen, das geht von der Geburt bis zu seinem Lebensende.
Niemand kann davonlaufen oder sich freikaufen, jeder muss es selbst ertragen; wichtig ist nur, es dem Gegenüber auch zu sagen. Meist wird später aus erster heißer Liebe Alltag: Man muss arbeiten, um zu leben, hat keine Zeit zu reden, das Geliebte in den Arm zu nehmen, das zu geben, was uns stark und vertraut gemacht hat, um es zu erleben. Nimm es an, und tue es auch dann, wenn dir danach ist, es zu verspüren; lehne dich an, und lass dich berühren, es stärkt, macht Kraft und schafft Leben. Was dann kommt, ist Gottesgeschenk und heißt:
EIN LEBEN WURDE GEGEBEN!
Im Bauch der Mutter spürst du schon, wie ist der erste Kindes-Liebeslohn. Oft fragt man, wie kann es sein, ist doch das junge Leben noch so neu, aber jeder weiß, das Kleine spürt und fühlt viel mehr, als man denkt; erlebt und fühlt alles, was Gott auch dir geschenkt. Es beginnt mit deiner Geburt ein Abschnitt eines neuen Lebens. Du verspürst die erste Liebe an Wärme und Geborgenheit, aber auch Kälte, Angst, Frust und Missmut von Menschen, die dir sehr nahestehen und dir neues Leben geben.
Vater und Mutter heißen sie und sind jetzt für dich da, zeigen dir Wege der Gedanken, des Glaubens und der Liebe, vergessen oft, dass man sich im Herzen mehr erhofft, doch bleibt keine Zeit, es zu erklären, sie müssen arbeiten, um das neue Leben auch zu ernähren, man will von Herzen ja nur das Allerbeste, denn der Herr begleitet dich auf all deinen Wegen und in deinem neuen Leben.
Wachstum beginnt nicht nur durch Essen, sondern auch mit dem, was man gibt, schenkt, und damit, dass man das Kind im Herzen liebt, Ja, man kann vieles sagen, es wird aufgenommen, im Herzen verarbeitet; es kann selber nichts beitragen, es nur durch Augen, Bewegung, Geschrei oder Schlaf zeigen, aber es ist stark und kann vieles bei dir dadurch aussagen.
Die ersten Gefühle erlebst du, ob mit Schmerzen im Körper, im Herzen oder mit den ersten Zähnen, keiner versteht dich, du schreist, und niemand weiß, warum, du drehst dich herum, um auf dich aufmerksam zu machen, jeder läuft zu dir, um zu wissen, was dir fehlt, doch vermisst du meist nur dein Ruhekissen.
Vorerst liegt ein neues Leben ruhig da, Eltern voller Freude sind dir ganz nah, tun alles, um dir das zu geben, was jeder im Leben braucht, Zärtlichkeiten, Vertrauen, Wärme und die Liebe eben.
Nach den ersten Tagen dann sieht man dir dein freudiges Dasein an, das Umfeld hat dir Ruhe und Geborgenheit geschenkt, liegst eingebettet in deinem warmen Nest, durch Gebet und Glauben vieles auch auf dich gelenkt, wirst Freude uns noch lange geben, und die Eltern sind glücklich, es mit dir zu erleben. Die ersten angedeuteten Worte sind nicht zu verstehen, zeigen aber, du willst was Wichtiges uns sagen; verstehen tut dich keiner, nur vermuten tut jeder was anderes. Alles an dir beginnt sich zu bewegen, wächst, beginnst zu krabbeln, später dann auch zu gehen, beginnst aufzustehen, die Schritte sind noch wackelig, aber sie zeigen deine Stärke und die Kraft, die du brauchst, um zu wachsen. Die Sprache wird deutlicher, schlägst mit Händchen um dich, später auf Töpfe und Pfannen, alle laufen durch deine neue Sprache auch von dannen, du wirst stärker, zeigst Willen und Ausdauer, das Umfeld wird gefordert und rückt dir näher, du brauchst das, um zu zeigen, was in dir steckt, und alles Neue wird mehr und mehr geweckt.
Dein Ausdruck, deine Mimik und Gesten werden immer stärker, verteidigst dich mit Worten, Geschrei und Tränen. Ist das Kind arm, warum muss es so weinen?, kommt es aus aller Munde, was sollen wir tun, damit du dich wieder beruhigst? Jeder versucht das Richtige zu tun, doch keiner weiß, was das Richtige ist! Erste Lebensphasen sind vorbei, nun ist die Zeit gekommen, das Umfeld zu bestaunen, was die alles tun und wirklich können, das muss ich mir merken und auch versuchen, ist ja so toll, wie das gemacht und getan wird und wie sie sich alle um mich reißen. Der Wonneproppen wächst heran, erste Spiele haben es ihm angetan, greifst um dich und drehst dich um, suchst erste Sachen um dich herum, beginnst das Lernen doch von Neuem, wirst bestaunt von allen, groß und klein, ja, ist das fein.
Alle sind da und helfen dir, das lässt dich wachsen mehr und mehr, man sieht dir an, wie gut dir hat das getan und auf was im Leben kommt es an.
Erste Freunde triffst krabbelnd am Boden du, deine Blicke verstummen dann im Nu, wer und was ist denn das, kann ja nichts sagen und auch nicht fragen, darum müssen Geschrei und Hände es mir sagen, besser wir heben dich auf, um dich zu tragen. Immer mehr Gottesgeschöpfe, deinesgleichen Freunde dich besuchen, du doch Herr im Hause bist; sofort du deinen Schutz vermisst, schlägst du Radau, um dich zu erkennen zu geben, die können doch gleich mal was erleben.
Der Kontakt zu Kindern wird immer mehr, verteidigst dich auch umso mehr, bist doch der Chef im Hause du und braust sofort auf, denn alles hier gehört ja mir und sicher nicht dir.
Wenn kleine Besucher dich dann oft reißen, auf dich schlagen, böse Worte zu dir sagen, will ich oft die Eltern fragen, doch leider verstehen die mich noch nicht, bin doch der Wonneproppen, ja, für manche noch ein kleiner Wicht. So mancher Kinderstreit entsteht, ein ganz anderer Wind von deinen Freunden oft schon weht, durch erste Freundschaftsschläge schaffst du dir Respekt, aber für alle ist das Lernen gleich, den einen macht es hart, den anderen weich.
Was ist jetzt los, was soll das bloß? Das darfst du nicht, bist ja sonst so brav; das hat es bis jetzt nie getan, doch die Freunde sind davon schon angetan. Ein wenig Abstand tut jetzt gut, noch zu feige, dazu braucht es Mut. Ja, du gewinnst mehr und mehr, wirst stärker, und es entsteht eine „Macht“, die vielleicht dir später Vorsprung schafft, denn jeder Mensch im Leben ist nicht gleich, ist jeder in seiner Weise reich; wie er damit geht später um, wird sich ergeben und redet sich auch dann herum.
Erste Enttäuschungen, die dich mürrisch machen; warum kann ich dies und das nicht? Bist noch zu klein, wird dir von den Großen dann gesagt, brauchst Hilfe immer noch, wirst später vieles dann alleine tun, spielen, krabbeln, schreien, bist fix und fertig und musst dich nun ausruh’n.
Wie alles im neuen Leben gehen so manche Versuche auch daneben, ob gehen, hüpfen oder laufen, zu machen an bestimmten Orten einen Haufen, verletzt dir die Knie, die Nase und Ellbogen blutig, da du um so manche Kurve saust auch hurtig, doch wie das Leben so ist, einmal finster, dann Sonne und dann Licht. Wächst heran, bist schon groß geworden, brauchst keine Windeln mehr, bist flott unterwegs, was will man mehr, gesund, voller Freude du bist in deinem Herzen, Stürze bereiten immer noch oft Schmerzen, du stehst fest auf deinen kleinen Beinen, oft ist es aber auch noch zum Weinen. Da du schon so viel kannst, gehst du in den Kindergarten, wirst öfters krank, viele sagen „Gott sei Dank jetzt“ und nicht, wenn du in die Schule gehst. So manche Hiebe steckst du von Freunden ein, ist meist nicht wichtig, gekränkt zu sein, doch da versteht man meist noch nicht, wie wichtig diese Zeit für dich doch ist.
Die erste Selbstverteidigung steht an, der erste Kampf Mensch gegen Mensch, die Tränen oder Freude über Sieg sind der Lohn, du wirst bockig, machst nicht das, was andere wollen, läufst zu Großeltern, Eltern, Onkel oder Tante, um Hilfe zu holen.
Einen Teil des Lebens hast du bereits gemeistert, an vielen Versuchen sind auch deine Freunde meist gescheitert, macht nichts, mach ich wieder, du wirst noch öfters verlieren, dann vielleicht brillieren, bist dann ein Fragezeichen in einer anderen Liga, vielleicht wirst du später dann ein Sieger.
In dir hat Angst da schon immer einen festen Platz, bist wohl der Eltern jüngster Schatz, doch da kennt dich noch keiner, läufst davon vor diesem Gefühl und weißt nicht, wohin, Gott sei Dank, dass ich jetzt ein wenig älter schon bin. Du wächst in Saus und Braus, kennst dich bei vielem sehr gut aus, kannst hier nicht mehr bleiben, bist so gescheit, musst in die Schule gehen, ich will nicht, will zu Hause bei Vater, Mutter und Geschwistern bleiben. Doch vieles lässt sich nicht verschieben, wo wären da alle Gescheiten denn geblieben, hatten dasselbe Los zu tragen, mehr und weniger dann getan, da fängt doch glatt was Neues in diesen kleinen Jahren an.
Auch Zähne machen aufmerksam darauf, dass eine neue Zeit nimmt ihren Lauf, die Ersten fallen auch dann schon heraus, erste Wege weg von zu Haus, juhu, das wird super, freue mich darauf, doch man kann erst später sehen, wird das gut oder schlecht ausgehen.
Freunde gibt es neue, der eine gut, der andere schlecht, der andere böse oder brav, der ist doch dumm wie ein Schaf, alles geht durch Körper und Kopf, die Mähne wächst dir zu einem Schopf, will ich so haben, hört man dich zu Vater und Mutter sagen, läuft nicht alles nur nach Plan, aber so fangen die neuen Lebenszeichen an. Wirst gescheiter, manche schauen dich an und sagen dann, bist ein Idiot, nein, du bist schlauer, was, du bist nur „Bauer“? Doch es gibt immer etwas, das schmerzt und oft trübt ein kleines Kinderherz. Zu Hause muss alles raus, du schreist alles heraus, die sind alle so gemein, sie lassen mich allein, der spuckt, der andere macht noch in die Hose, doch vieles täuscht in dieser Zeit, da immer wieder was Neues nach dir schreit.
Bist ein braves, fleißiges Kind zu dieser Zeit du schon, bekommst dafür in der Schule auch deinen Lohn, lernst vieles und bist angetan, wenn das so weitergeht, wie wird das dann?

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 392
ISBN: 978-3-99048-304-6
Erscheinungsdatum: 18.12.2015
EUR 18,90
EUR 11,99

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