Sonstiges & Allerlei

Hunde herzlich willkommen?

Tom Hellberg

Hunde herzlich willkommen?

Von Sylt bis Süd: Mit Frau- und Herrchen im Hotel

Leseprobe:

Vorwort


Lieber Leser, Sie werden sich fragen, wie ich als ehemaliger griechischer Straßenhund dazu komme, Geschichten über Hotelaufenthalte mit meinen Menschen aufzuschreiben.
Alleine wäre ich dieser Idee sicherlich nicht unbedingt verfallen, da „hund“ mit seinem Leben gänzlich zufrieden ist, wenn die „Rahmenbedingungen“ des täglichen Lebens, wie: ausgedehnte Gassigänge, leckeres Futter, mehrere Liegeplätze im Innen- wie im Außenbereich sowie aufgrund meiner Behinderung auch physiotherapeutische nebst medizinischer Betreuung und nicht zu vergessen, regelmäßige Streicheleinheiten, gewährleistet sind.
Ach ja, jetzt hätte ich es fast vergessen: Der gelegentliche Kontakt zu meinen vierbeinigen Artgenossen sollte hier und da möglich sein, insoweit mir diese nicht auf den „Zeiger“ gehen und mich etwa in ungebührlicher Weise von hinten zu besteigen trachten, wie es mir schon untergekommen ist.
Da ich mit Frau- und Herrchen auf Reisen gerne mal einen Zwischenstopp in einem hübschen Hotel einlege und dort gute wie schlechte Erfahrungen sammelte, ermunterten mich die beiden, diese Erlebnisse einmal aus der Sicht des Hundes zu beschreiben, welcher in den verschiedenen Herbergen häufig nur als das fünfte Rad am Wagen, allerdings mit löblich rühmlichen Ausnahmen behandelt wird.




Widmung


Die folgenden Geschichten widme ich meinem Frauchen und meinem Herrchen, die mich mit großer Fürsorge aufgenommen haben und gerne auf vieles verzichten, was im menschlichen Leben für etliche ihrer Spezies als angenehm und erstrebenswert erachtet wird. Denn niemals würden sie mich auf Flugreisen in eine Box im Frachtraum zwängen oder etwa auf Kreuzfahrt gehen und mich wochenlang in einer Hundepension zwischen zig anderen Vierbeinern zurücklassen.
Dies auch deshalb, weil ich aufgrund meines in Griechenland zertrümmerten linken Vorderlaufes gehandicapt bin.
Dafür liebe ich die beiden bedingungslos und danke ihnen für viele hilfreiche Tipps, welche sie mir bei der Niederschrift der folgenden Geschichten zuteilwerden ließen.




Eine Nacht im Romantikhotel


Als Logistester in Sachen Hundefreundlichkeit weilte ich mit Frauchen und Herrchen unlängst im Romantikhotel „Traunschweigerhof“ in Bad Harzburg.
Von Norden von der A7 kommend fuhren wir eine gute Dreiviertelstunde über die Stahlindustriestadt Salzgitter in das historische Heilbad im Oberharz.
Unser Navi führte uns zielsicher zum Viersternehotel inmitten des Zentrums des mit vielen Gründerzeitvillen und Fachwerkhäusern besiedelten alten Kurstädtchens. Zunächst parkten wir erst mal vor dem Hotelrestaurant, denn auch hier waren der eigentliche Hoteleingang und der Parkplatz im ersten Moment nicht zu identifizieren. Frauchen und meine Wenigkeit im Wagen zurücklassend machte sich Herrchen auf die Suche nach der Rezeption, welche sich mutmaßlich wohl im Innern des verwinkelten Hotelquartiers verbarg.
Wie es schien, hatten die verschiedenen Generationen der Hoteleigentümerfamilien nach und nach sämtliche benachbarten Liegenschaften zusammengekauft, um die wachsende Zahl an Wintergästen und Sommerfrischlern aufnehmen zu können. Nach reichlich zwanzig Minuten, Frauchen war schon langsam ungehalten, erschien unser „Chef“ wieder mit der Ansage, dass wir das „Hotelviertel“ zunächst ca. 500?m umrunden müssten, um auf den hauseigenen Parkplatz und den gegenüberliegenden Eingang zu gelangen. Gesagt, getan, zuckelten wir, stets gewärtig, dass ein Rollator unvermittelt die Fahrbahn zu queren suchte, in Richtung „official entry“.
Endlich, geschafft, dachte ich, „jetzt schnell das kleine Handgepäck und Hunde-Equipment unter die Arme und hoch aufs „Komfortzimmer“ im ersten Stock.
Die zu allen Menschen wohl geschult höfliche junge Dame an der Rezeption nahm mich leider nicht gesondert zur Kenntnis, kein nettes Wort wie etwa „Hallo, du hübscher, lieber Hund, magst du vielleicht einen Schluck Harzburger Wasser oder ein Leckerli?“ kam ihr über die roten Lippen. Nichts dergleichen, das haben sie wohl vergessen, ihr bei den Seminaren beizubringen …
Das Komfortzimmer entpuppte sich als nicht besonders komfortabel: zu eng, gerade dass ein kleiner runder Tisch mit einem Miniklubsessel darin Platz finden konnte. Immerhin, das bei der Buchung gewünschte Sofa war ganz o.?k., um mein müdes Hundehaupt für eine Nacht darauf zu betten, Frauchen breitete auch ohne Worte unverzüglich meine Decke auf die Liegestatt. Neben dem Menschenbett war überdies noch genügend Platz, damit ich auch notfalls in der Nacht einmal zu Herrchens Füßen ruhen könnte.
Nun, als Erstes mal eine Stunde von der langen Anreise relaxen, bevor wir den ersten Gassigang ins Auge fassen.
„Wo kann ‚hund‘ hier denn schön Gassi gehen?“, fragte Frauchen die Concierge, welche uns drei um die nächsten drei Häuserecken in die Nähe des Golfplatzgeländes schickte, was wir gerne in die Tat umsetzten. Wie sich bald herausstellte, wandelten auf den Kieswegen am Rande des „Bällchenschlagklubs“ wieder „Rollatorengespanne“, Rollstühle und „normale“ Spaziergänger, sodass mit frei laufen leider nichts drin war. Der Leser sollte wissen, dass ich nun wirklich kein passionierter Leinengänger bin. Nichts ist mir lieber, als frei hin und her zu laufen, sämtliche Gerüche meiner Artgenossen oder dieser Katzenbiester aufzunehmen, die hier natürlich ganz anders rochen als zu Hause. Auch das „Bad Harzburger Abendblatt“ war höchst informativ für meine Hundenase. Aber ohne Leine duftet alles natürlich noch viel intensiver. Auf dem zwischen Gehweg und „golf course“ liegenden „Bolzplatz“ erlaubten mir meine Leute allerdings einen fünfminütigen „offline walk“.
Bevor uns das Hotel wieder in seine Gemächer zog, nahmen wir noch eine Tasse Cappuccino in einem hauptsächlich von bläulich gelockten Seniorinnen bevölkerten Eiscafé im Städtchen ein, meinerseits begnügte ich mich mit einer Schale köstlichem Aqua liscia. Auch hier: „Rollator(t)en allerorten“.
Zurück im Hotel erforschten wir als Erstes den für uns vorgesehenen Tisch für das Abenddinner. Herr Dani Toddewig, ein freundlicher, das Berufsethos des gut ausgebildeten Restaurantfachangestellten ausstrahlender schlanker junger Mann führte uns durch die Räumlichkeiten des Speiseraumes, ohne jedoch einen geeigneten hundekompatiblen Platz anbieten zu können. Er wolle unseren Wunsch seinem momentan noch nicht verfügbaren Restaurantleiter vortragen, so seine Auskunft. Na ja, dachten wir, mal sehen, was dabei rauskommt!?
Nachdem sich Frauchen und Herrchen, so gut es ging, für den Abend hübsch gemacht hatten (die beiden werden mir hoffentlich verzeihen), ging ich mit Papa vor dem Essen erst mal in die Bar, einen Aperitif einzunehmen: Ich ein köstliches Bad Harzburger Leitungswasser, Herrchen ein kühles Hefeweizen mit einem Stück Zitrone, und für Frauchen bestellten wir vorsorglich einen Aperol Tonic.
An den Wänden hingen Fotos aus vergangenen Epochen des Hotels. Im ausgehenden 19. Jahrhundert zunächst als Gasthof in der Zeit des beginnenden Fremdenverkehrs im Harz gegründet erlebte es die Anfänge der Mobilität. Erste wohlhabende Gäste reisten bereits im eigenen Wagen an.
Am meisten rührte mich eine Fotografie des Jahres 1922 an, auf welchem eine Schar niederländischer Gäste zusammengepfercht in einem offenen hoteleigenen Reisebus saßen, um vom Hoteleigner-Ehepaar auf einem Tagesausflug durch den Harz chauffiert zu werden. Eine Weinstube mit Weinhandel, ein Caféhaus nach Wiener Vorbild und zwei Restaurants gehörten damals bereits zum Hotel: Geschäftstüchtige Menschen waren das!
Endlich, mit erhobenem Haupt durchschritten wir drei den lang gestreckten Bau der Herberge, um nach einem gefühlten Kilometer das klassisch mit vielen Holzarbeiten und dickem Teppichboden ausgestattete Abendrestaurant zu betreten.
Der etwas in die Jahre gekommene Restaurantleiter begleitete uns direkt zu unserem Tisch in der Nähe des Ausganges. Einen von vier Stühlen hatte er bereits entfernt, sodass ich mich bequem neben Frauchen niederlegen konnte.
Der Speisesaal war gut gefüllt mit, wie mir schien, vielen Stammgästen und Menschen, die ansonsten nie essen gingen, sich aber heute Abend einmal verwöhnen lassen wollten. Am Nebentisch fielen mir zwei Damen auf, wohl Mutter und Tochter, die beide nahezu die gleiche kurze Haarfrisur trugen, blond mit leicht rötlicher Einfärbung, und brav zu ihrem Menü Bad Harzburger Mineralwasser tranken.
Meine Leute kasteiten sich hingegen nicht in diesem Maße. Sie bestellten einen halben Liter Oberberger Grauburgunder und als Alibi noch eine Flasche Gourmet-Wasser. Und, nach längerer Lektüre der vielfältigen Speisekarte: Kraftbrühe vom Rind, danach Chateaubriand mit Sauce béarnaise an einer Gemüsevariation mit Salzkartoffeln als „Sättigungsbeilage“, wie sich unser Herr Toddewig auszudrücken pflegte.
Frauchen klärte den Verdutzten sogleich auf, dass der Begriff: „Sättigungsbeilage“ aus der untergegangen „Deutschen Demokratischen Republik“ herrühre, wo die Kellner im Lokal meist nicht wussten, ob heute Reis, Kartoffeln oder Nudeln „aus“ waren. Deshalb der Begriff, so war der Restaurantbetreiber des Arbeiter- und Bauernstaates bar jeden Regressanspruches kartoffel-, nudel- oder reisaffiner Gäste.
„Sie müssen mir glauben, ich verrate es höchst ungern: Meine Leute bestellen gerne mal ein Stück Fleisch, weil sie dabei stets auch an meinen verwöhnten Gaumen denken. Selbstverständlich kriege ich niemals etwas vom Tisch. Nein, nein, Frauchen lässt sich vom Servicepersonal immer mein Doggybag packen.
Bereits von ihr auf dem Teller schnauzgerecht klein geschnitten kommt meist ein kunstvoll mit Tragehenkel geformtes Alufolienpackerl aus der Hand des Kellners zurück.“
Was ich auch hier vermisste: ein Wellnessangebot für Hunde! Könnte mir der Hotelchef vielleicht mal erklären, welche der angepriesenen Wohltaten ich bitte schön zu nutzen imstande wäre? Wellness-Landschaft mit Hallenschwimmbad 28 °C, drei Saunen, wo ich weder schwimme noch gerne schwitze, Ergoline-Solarium - braun bin ich bereits von Natur aus und sogar mit weißen Flecken -, Beautyfarm - schöner als ich kann „hund“ nicht sein -, Friseursalon - brauche ich schon gar nicht, wo mein Frauchen eine Top-Friseurmeisterin ist! Kegelbahn, also bitte, bei aller Liebe, was soll ich denn damit anfangen? Fitness-Bereich, ist vielleicht etwas für mein Herrchen, der schon mal gerne eine Runde auf dem Hometrainer dreht. Der angepriesene eigene Park mit altem Baumbestand entpuppte sich als „stinknormaler Garten“ in Reihenhausformat, wo sich sicherlich ein Chihuahua müde machen konnte, aber ein Hund von meiner athletischen Statur und Attitüde wäre hier wohl hoffnungslos unterfordert. Sollte ich vielleicht zwischen den Liegestühlen hindurchgaloppieren?
Nein, nein, das ist alles nichts!
Ein Hotelpark mit fünf Hektar Wiesen, auf denen ich mich auf dem Rücken schubbern und wollüstige Rufe ausstoßen, wo ich nach Feldmäusen buddeln könnte und so richtig herzhaft in die Grasnarbe beißen würde, wo ich Eichkatzerln auf den alten Bäumen stelle, die sich vor mir auf den Baumwipfeln in Sicherheit brächten, wo ich mit Frauchen und Herrchen ausgiebig Nachlauf und Fangen spielen könnte! Das wäre was für meinen Geschmack. Da würden wir bestimmt wiederkommen!
Aber all dies sollte heute ein unerreichbarer Traum bleiben. Und leider schafften wir es auch nicht, die bestimmt reizvolle Harzlandschaft näher zu erkunden, weil die Abreise bereits nach einer Nacht auf uns wartete.
Es sei noch erwähnt, dass „hund“ im Frühstücksraum nicht erwünscht war und sich meine Leute am Genuss der „Gummibrötchen“ ergötzen konnten, die ich bei meinem frühmorgendlichen Gassigang mit Herrchen in einer offenen Kiste vor dem Lieferanteneingang stehen sah.
Für eine Nacht auf der Durchreise kann ich das Romantikhotel gerade noch empfehlen, aber als äußerst hundekompatibel ist es leider nicht zu bezeichnen, deshalb auch mein Testurteil im Anschluss:

Empfang: 0 Pfoten
Zimmerservice: 1 Pfoten
Info Gassiwege: 1 Pfoten
Zugang Restaurant: 5 Pfoten
Zugang Frühstück: 0 Pfoten
Zugang Bar: 6 Pfoten
Hundelogis: 10€/Nacht ohne Frühstück! 2 Pfoten




Im Weißen Haus an der Elbe


Warum nicht mal was anderes ausprobieren, dachten Frau- und Herrchen und buchten für uns drei das „Weiße Haus“, ein neoklassizistischer Prachtbau aus dem 19. Jahrhundert mit einem fantastischen Blick auf die Elbe.
Handelte es sich hierbei etwa gar um eine Dependance des Weißen Hauses in Washington?, dachte ich.
Ursprünglich sollte es gar kein Hotel werden, sondern betuchte Hamburger Senioren beherbergen. Leider ging die Sache schief, weil sich die betagten Damen und Herren von dem Lärm der täglich vorbeirauschenden dreißigtausend Autos doch belästigt gefühlt hätten. Also entschied man sich vor einigen Jahren für die Eröffnung eines Viersternehotels in nostalgisch neobarockem Stil.
Vom Flusse her betrachtet konnte wohl kaum ein zweites öffentlich zugängliches Gebäude am Elbstrand mit der opulenten äußeren Erscheinung des „Weißen Hauses“ mithalten.
Eine durchschnittlich hübsche junge Dame mit brünetten, langen, zu einem Pferdeschwanz zusammengebundenen Haaren begrüßte uns hinter der marmornen Rezeptionsbalustrade, nachdem wir unseren Wagen akkurat in die etwas engen Lücken des Parkdeckes direkt am Haus bugsiert
hatten.
„Na, ist Ihr Hund schon alt?“, eröffnete sie die üblichen Begrüßungsfloskeln, welche wohl sämtlichen Hotelrezeptionistinnen und nisten dieser Welt eigen sind. Frechheit!, dachte ich, was „hund“ sich hier sagen lassen muss, ist schon allerhand! Wo ich nach der langen Fahrt erst mal meine „Gräten“ sortieren, mich zu recken und zu strecken habe. Außerdem wollte ich diese Tante mal humpeln sehen, wenn sie einen zwei Zentimeter kürzeren Vorderlauf hätte.
Frauchen, allen Menschen vorerst stets freundlich zugetan, klärte die ahnungslose Empfangsdame im Telegrammstil über meine Behinderung auf, was zweifellos ihr gespieltes oder echtes Mitleid erregte. „Ach, der Arme“, entwich es ihren rot getünchten Lippen, als wir im Fahrstuhl zu unserem Zimmer im zweiten Stock verschwanden. „Na ja, groß ist das ‚Komfortdoppelzimmer‘ ja nicht gerade“, entfuhr es meinem hotelerfahrenen Herrchen, „ich geh noch mal runter und erkundige mich, ob die hier noch eine Nummer größer haben“, und überließ uns erst mal unserem Schicksal: Die Despektierlichkeit der Begrüßung schien sich nahtlos bis in das Hotelzimmer fortzusetzen.
Kein Leckerli für den hungrigen Hundemagen, keine Wasserschüssel, nicht mal eine leere, kein Hundebett, auch Frauchen vermisste so einige Annehmlichkeiten, die einen Hotelaufenthalt gewöhnlich versüßen: keine Minibar, nur ein ausgeschalteter leerer Kühlschrank, welcher mit mehreren verschiedenfarbigen Verlängerungskabeln den langen Weg zur nächsten Steckdose suchte, kein gemütliches Sofa für meine Nächtigung, nur zwei viel zu kleine kunstlederne Klubsessel standen verloren in der Ecke an einem ebenso mickrigen Tischchen. Dazu gesellten sich noch einige hellbraune Schränke im Stil der 1970er-Jahre, von denen die Hälfte auch noch verschlossen war.
Jetzt wussten wir jedenfalls, was es hier alles nicht gab, was es aber gab, war ein behindertengerechtes Duschbad mit allerlei Haltegriffen an der Wand, einer überdimensionalen Tür für Rollstuhlfahrer und nicht zu glauben sogar ein Duschgel vom Discounter sowie Handtücher Marke „Schmirgelpapier“!
Frau- wie Herrchen fühlten sich mit Recht an die Jugendherbergsunterkünfte ihrer Teeniezeit erinnert, kein Stück Kuchen am Nachmittag in Sicht, geschweige denn eine schicke Tasse hanseatischen Tees oder Kaffees.

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 180
ISBN: 978-3-95840-529-5
Erscheinungsdatum: 24.10.2017
EUR 26,90
EUR 16,99

Winter-Tipps