Sonstiges & Allerlei

Eine Spur zu groß

Ulrich Müller

Eine Spur zu groß

Roman

Kundenbewertungen:

5 Sterne
Tolles Buch - 21.01.2019
Martin F. Karner

Das Buch war eine Freude zu lesen. Von Beginn an sehr spannend hat es mich bis zum Ende gefesselt. Schon lange nicht mehr einen so tollen Roman gelesen. Gratuliere dem Autor und wünschen allen viel Freude beim Lesen!

5 Sterne
Fliegender Wechsel - 21.12.2018
Albert Kollar

Dieses Buch sollte man gar nicht beschreiben, man muss es lesen.

5 Sterne
Alea iacta est - 09.12.2018
Dieter Holzapfel

Mein (Er)leben mit diesem Roman hat Heimito von Doderer in seinem „Begreifbuch von höheren und niederen Lebens-Sachen“ treffend beschrieben:„Alles hat zwei Seiten. Aber erst wenn man erkennt, dass es drei sind, erfasst man die Sache.“Ja, es wird die Ödipusgeschichte, nicht im alten Griechenland, sondern in Äthiopien erzählt undja, es ist ein spannender, in schöner Sprache und schönen Bildern geschriebener Roman über freiwillig und unfreiwillig gelebte Soziotope undja, dieser Roman verführt zum Denken, zum Auseinandersetzen mit dem Jetzt und Sein!Danke für dieses wirklich lesenswerte Buch und Gratulation zum Gelingen des, dem Protagonisten in den Mund gelegten, Satzes:„Kunst ist die Fähigkeit des Weglassens - Kitsch der Zwang des Hinzufügens“

5 Sterne
Ein ganz großer Wurf - 29.11.2018
Oliver Stummer

Dieses Buch ist wie eine Droge! Einmal zur Hand genommen, ist es mir nicht mehr gelungen, es wieder wegzulegen. Von der erste Seite an zieht es einen in seinen Bann, und der bleibt auch nach Beendigung der Lektüre bestehen. Damit ist Müller ein ganz großer Wurf gelungen.

5 Sterne
Ein Kunstwerk  - 21.11.2018
Monika Müller

Ein absolut empfehlenswertes Buch, das durch die Beschreibungen zwischenmenschlicher Beziehungen und der afrikanischen Landschaft besticht!

5 Sterne
Der Autor - 20.11.2018
Ulrich Müller

Als Autor kann man schwerlich eine Rezension über das eigene Werk schreiben. Aber mit dem was es geworden ist, bin ich sehr zufrieden.

5 Sterne
Ergrauter Mythos in neuem Glanz  - 20.11.2018
Peter Marschik

Ulrich Müllers Roman "Eine Spur zu groß" befaßt sich mit dem Ödipus-Mythos.Der Autor nähert sich dem in Ehren ergrauten Stoff auf denkbar unprätentiöse Weise und gibt dadurch der Geschichte gleichzeitig Lebendigkeit und Farbe.Ganz bewußt scheint er auf den "Ur-Irrtum" des Helden zu verzichten, welcher darin besteht, daß Ödipus seine Zieheltern für sein eigenes Fleisch und Blut hält und sich also mit den besten Absichten von ihnen entfernt, nur um seinen wahren Erzeugern aufs Unheilvollste in die Arme zu laufen.Juma indessen, die Hauptfigur in "Eine Spur zu groß", geht sozusagen "sehenden Auges" und gleichzeitig mit einem riesigen "Blinden Fleck" auf sein Schicksal zu. Das macht ihn einerseits hilflos und tragisch, andererseits gibt es ihm auch ein "Menschliches Maß" - um das ja der überaus originelle Titel kreist, indem er die Frage aufwirft, wie groß der Mensch im Verhältnis zu seinem Lebensraum, zum Universum, zur Welt der Atome und nicht zuletzt zu seinen metaphysischen Konzepten ist, beziehungsweise (und viel wichtiger!) für wie groß er sich in all diesen Referenzen hält.Müllers Sprache paßt sich den jeweiligen Erzählstrukturen sehr geschmeidig an, ist episch-lyrisch in den sinnlichen Schilderungen des Abessinischen Hochlands und kühl-geschäftsmäßig, wenn er das städtische Leben im modernen Deutschland beschreibt. Interessant ist, daß es in beiden Sphären ein magisches Element gibt, in Afrika durch mehrere "Wahrsager-Gestalten" und im "westlichen" Raum durch einen Trick-Zauberer repräsentiert, der auch der Anstifter für so manchen essayistischen Höhenflug ist.Wie sein antikes Vorbild Sophokles hat auch Müller auf die "Würze der Kürze" gesetzt, in der ein wesentliches Ingrediens der Gnadenlosigkeit liegt, denn das scheint so recht das Wesen der "ewig glücklichen" Götter zu sein: daß sie kurzen Prozeß mit uns machen.

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 160
ISBN: 978-3-99064-352-5
Erscheinungsdatum: 15.11.2018
Durchschnittliche Kundenbewertung: 5
EUR 15,90

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