Lyrik & Dramatik

Licht & Rosen für Ihre Seele

Gabriele Stanner

Licht & Rosen für Ihre Seele

Leseprobe:

<strong>PHANTOM</strong>

Ich kenne Dich nicht
und sehne mich nach Dir

Ich genieße Deine Zärtlichkeit
obwohl ich sie nie gespürt

Noch nie mit Dir gesprochen
und doch zieht mich Deine
Stimme magisch in ihren Bann

Allabendlich bedecke ich Deinen
mir so vertrauten Körper
mit zarten Küssen
und habe ihn noch nie berührt

Wenn ich eines Tages
Deine Augen sehe und
Deine Stimme höre
werde ich Dich erkennen!


<strong>MEINE LIEBE</strong>

Wie kann ich dir zeigen
Wie meine Liebe
Steht zu uns beiden?
Muss ich es überhaupt zeigen?

Ist deine Liebe
Der meinen gleich?
Bedarf es überhaupt eines Vergleichs?

Als Erstes habe ich mich
Selbst erkannt
Und seitdem trage ich
Meine Liebe
Als kostbares Gewand

Treffe ich dich,
So kleide ich dich ein,
Ohne dabei anmaßend zu sein

Es wäre falsch, es täglich dir
Zu nennen, denn
Meine Liebe
Lässt sich in Worten nicht erkennen!

Sie wird dich umschmeicheln,
Zärtlich dich streicheln,
Und nicht versuchen
Alles an dir zu begreifen!

<strong>DER UNBENANNTE</strong>

Du gibst mir Mut und Trost
Wenn ich bekümmert bin
Weine ich in deinem Schoß

Du bist der helle Stern am Himmel
Für mich ein Hoffnungsschimmer

Meine verborgenen Wünsche gehören
Dir, oft nach dem Erwachen bin
Ich schon bei dir

Im Herzen den Wunsch der
Vereinigung mit bangen
Gefühlen vor Peinigung

Angst, den Stern fassen zu wollen
Denn vielleicht wird er meinen
Händen entrinnen um erneut als
Heller Stern am Himmel
An verborgene Wünsche zu
erinnern


<strong>ICH BIN ICH</strong>

Manchmal deine Blicke
Mich treffen
Als wollten sie mich
Erstechen

Mit Vorwürfen bombardiert
Und zu oft an mir
Kritisiert

In den entscheidenden Stunden
Herrschte Schweigen
Zwischen uns beiden

Heute erst kann ich’s
Unumwunden
Dir bekunden:

Ich bin ich
Und ändere mich nicht
Denn dann wäre ich
Alles
Nur nicht ich!


<strong>MEIN BÄR</strong>

Forschend durch die Wälder gehend
blieb ich unvermittelt stehen
um den Rehen zuzusehen

Der Baum, der morsche
Lud mich ein recht forsche – ich solle auf ihm sitzen –er wäre bequemer als kostbarste
Seidenkissen

Dann sah ich Elfen laufen
und Zwerglein, die am Boden raufen

Brumm, brumm
Da kommt nun auch ein Bär
Er sieht mich und sagt
Ich glaub’s nicht mehr,
ei, wo kommst du denn her?
Mit der riesengroßen Pranke
zieht er mich an seine Flanke
und lädt mich ein zum Honigtranke

Trunken und mit viel Gejohle
tanzen wir den Bären-soul

Als die Dämmerung bricht herein
gab ich ihm ein Küsschen, klein
und sagte
Wir wollen auf immer Freunde sein

Als ich erwachte dann am Morgen
sagte mir ein kleiner Bär im Arm

Guten Morgen!

<strong>TRÄNENBERG</strong>

Dein Aussehen und dein Gang
Zogen mich einst in den Bann

Modisch gekleidet
Die Wahl der Worte
Auch sehr geschickt
Was wünschte ich mehr?

Doch es dauerte nicht lang
Bis ich dich dann habe erkannt

Strategisch du mich in die
Enge triebst bis ich doch glatt
Zu Staub zerfiel

Urplötzlich kam dann ein Orkan
Der trug Staub auf Staub
Zu einem Berg heran

Gefestigt durch Tränenregen
Lässt er sich nun nicht mehr
Bewegen!

<strong>AUGENBLICKE</strong>

In meiner kleinen Stadt
Sitzend in meinem Café

Du kommst herein
Ich habe dich erwartet

HERZKLOPFEN
AUGENBLICKE
Ein kleines Lächeln zum Gruß

Du setzt dich
Nicht fern von mir

AUGENBLICKE
HERZKLOPFEN

Leicht glücklich und leicht betrübt
Bezahle ich und gehe …

AUF DEN NÄCHSTEN AUGENBLICK!<strong>EIN GROSSER TEIL DES GLÜCKS</strong>

Lippen
An welchen ich
Mit den Augen sauge

Hände
Bei welchen ich mir
Zärtliches Erkunden
Vorstelle

Eine Stimme
Die mich für die
Liebe
Öffnet

Körper
Die sich mit Scheu
Und Begierde
Finden

Das Erfülltsein von
Vollkommenheit
Schwerelosigkeit
Entspanntsein

Erneutes Aufbegehren

SICH FINDEN
EIN GROSSER TEIL DES GLÜCKS


<strong>FARBENWELT</strong>

Als ich ein kleines Mädchen war
Konnte ich noch spielen wunderbar

In bunten Farben
Hatte ich eine Welt
Ganz ohne Narben

Es war so ruhig und wunderschön
Man konnte ganz in Frieden gehen

Mit Jahr um Jahr
Von Tag zu Tag
Verlor ich sie dann
Die narbenlose Welt

Um niemals nur schwarz-weiß zu sehen
Bete ich zu Gott:

Bitte lass mir doch einen
Teil meiner Farben stehen …


<strong>DER WEG DES HERZENS</strong>

Den Weg des Herzens
Sollte ich gehen
Ohne mich dabei
Auch nur einmal
Umzudrehen

Im Taumel des
Liebens zu versinken
Keine Gedanken
Die hier und da
Hinken

Der Weg wird sich winden
Und drehen
Doch frage ich dich
Willst du verstehen
So musst du den
Weg des Herzens gehen

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 102
ISBN: 978-3-99003-226-8
Erscheinungsdatum: 02.03.2011
EUR 21,90
EUR 13,99

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