Lyrik & Dramatik

Erwachsen werden ... und anderer Zirkus!

Thea Maju

Erwachsen werden ... und anderer Zirkus!

Leseprobe:

Prolog

„Lollo Rosso, nicht! Bitte!“
Er stand da mit ausgestreckten Armen, die Waffe entsichert in beiden Händen .
Er hatte die Augen geschlossen.
Da war er wieder, dieser Traum!
Der Traum, der ihn seit Jahren quälte, der nun aber kein Traum mehr war, sondern nackte Realität. Wie sehr hatte er sich vor diesem Moment gefürchtet.
Doch jetzt, da es so weit war, war er ganz ruhig.
Er stand da mit dem unbezähmbaren Wunsch zu töten.
Alle zu töten, die ihn seiner Kindheit und der verdienten Liebe beraubt hatten.
Die Gefühle des Verlassenseins, der Demütigung, der Schläge, der Missachtung, all diese Gefühle stiegen in ihm hoch und manifestierten sich in dem einen Gedanken, sie für allezeit loszuwerden, in dem er diesen Peiniger, diesen Wurm, diese Ratte einfach umbrachte.
Isa stand hinter ihm. Sie wusste, wie sehr er Angelo hasste.
Tränen traten in ihre Augen. Sie ging auf ihn zu. Mit ihren Armen umschloss sie seine Hüften und mit ihren Lippen war sie jetzt direkt an seinem Ohr.
„Lass die verdammte Waffe fallen. Bitte, Mario!“
Zum ersten Mal nannte sie ihn bei seinem richtigen Namen.
Erstaunt drehte er ihr den Kopf zu.
Seine Augen waren klar und in ihnen lag ein Lächeln, das sie hier und jetzt umarmte. Smaragdgrün.
Aus dem Augenwinkel sah Isa den Lockenschopf der kleinen Paula auf sich zurennen. Oh Gott, Paula! Paula, geh da weg!, wollte sie rufen, aber kein Laut kam über ihre Lippen, so entsetzt und angespannt war sie.
So trocken ihre Kehle.
Dann kam der Schuss mit einem unglaublichen Knall.
Isa duckte sich reflexartig und spürte, wie Mario zusammensackte.
Paula verschwand aus ihrem Blickfeld.
Sie fing Mario auf und fiel mit ihm zusammen auf die Knie.
Für den Bruchteil einer Sekunde blickte sie in die Mitte der Manege.
Da lag das Mädchen mit den schönen Locken.
Die frischen, hellen Sägespäne färbten sich rot unter ihrem Bauch.



1

Isa war schon immer anders als andere Mädchen. Vielleicht lag das an ihrer Art oder an ihrem Vater. Den kannte sie nicht, weil darüber nie gesprochen wurde.
Nur so viel, dass ihre Mutter mal eine heftige Hippie-Zeit erlebt hatte und sie dabei an irgendeinem Strand in Süditalien entstanden war.
Vielleicht lag es aber auch an ihren drei Geschwistern, die allesamt einen eindeutigen Vater hatten. Nämlich Paul.
Isa war völlig allein. Dachte sie.
Bis zu jenen Ferien mit dem Wohnwagen …

„Isa, Schatz, machst du mal ein bisschen schneller bitte! Man könnte fast sagen: Gegen dich ist eine Schildkröte mit 150 Jahren auf dem Buckel rekordverdächtig!“, trällerte ihre Mutter in einem ungewohnt bestimmten Ton.
Aber selbst in einem solchen Anfall von Hektik, die ihrer Mutter üblicherweise völlig fremd war, legte sie Wert auf eine korrekte und präzise Situationsbeschreibung. Oh Mann, wieso bin ich derart gestraft?, überlegte sich Isa und setzte sich in ihrem Bett auf, ohne Eile, weil sie ihre Mutter auch imaginär gerne provozierte.

Isa, Kurzform von Isabella, wurde am 2. März geboren und war in diesem Jahr 15 geworden.
Ein Fischlein, wenn man an Sternzeichen denkt.
So glitschig fühlte sie sich gerade.
Ihren Vornamen verdankte sie der nicht versiegen wollenden Begeisterung ihrer Mutter für das Land Italien. Bestimmt hat sie dort mal einen tollen Lover gehabt, dachte Isa.
Womöglich ihren Vater …, überlegte sie, als sie ihren Kuschelhasen Monsieur Kaloo einsteckte und sich anzog.
Eine Jeans, die seit ca. einer Woche auf dem Teppich rumflog und „oha“ (!) ein sauberes T-Shirt aus ihrem Schrank.
Dann verabschiedete sie sich von ihrem Zimmer.
Jeden Sommer flogen sie nach Italien, nach Crotone, einem kleinen Städtchen in Kalabrien im Süden des Landes.
Mutter und Paul buchten dort eine relativ hochwertige Unterkunft in einem Resort mit Blick auf das Ionische Meer.
Wenn man Glück hatte, konnte man bei klarem Wetter bis nach Griechenland schauen , was geografisch direkt gegenüberlag.
Der Strand war klar und sauber mit himmelblauem, manchmal türkisfarbenem Wasser.
Außerdem hatte der Club mehrere Swimmingpools, wenn man mal keine Lust auf sandige Füße verspürte.
Das Appartement, in das sie einzogen, war stets so groß, dass die Kleinen und sie selbst ein eigenes Zimmer hatten. Mutter und Paul natürlich auch.
Dazu gab es einen Wohnraum und einen Küchenbereich.
Man konnte sich also prima aus dem Weg gehen!
Aber in diesem Jahr musste es unbedingt Campingurlaub sein! Vier Wochen auf einem Campingplatz … mit DEN Eltern und DEN Geschwistern.
Furchtbar!

Isa lief die Treppe herunter. Dabei stolperte sie fast über ihren kleinen Bruder Alex. „Alex!? Was sitzt du hier auf der Treppe herum?“ Alex weinte und hatte eine scheußliche Schnoddernase. Isa setzte sich neben ihn und legte ihren Arm um seine schluchzenden Schultern.
„Ich will nicht gehen“, heulte er. „Bestimmt kommen wir nie mehr wieder …“Oha!, erwägte sie. Selbst dem kleinen Alex ist ein Campingurlaub nicht geheuer. Na! Dann bin ich wenigstens nicht die Einzige.
Er schaute rauf zu Isa. Die große Schwester. Sie wusste immer alles. „Oder Isa?“
Na ja, schlimm wäre es nicht, nicht mehr wiederzukommen in dieses Chaos.
Aber das sagte sie Alex natürlich nicht.
„Komm her du kleiner Mann. Du Held aller Helden.“ Dabei musste sie selbst ein bisschen lachen, weil Alex gern den Helden Joda aus Star Wars spielte.
„Natürlich kommen wir wieder.“ Sie küsste den kleinen Bruder sanft auf die Stirn. „Es sind doch nur Ferien …“NUR ist ja mal leicht gesagt, dachte sie, nahm Alex auf den Arm und trug ihn die Treppe runter bis zum Auto.
„Kann sich irgendeiner von den großen Menschen bitte einmal um einen kleinen Menschen kümmern??“, rief sie, in der Hoffnung ihre Mutter würde sich melden.
Was sie wieder einmal nicht tat.
Darin war ihre Mutter unbestechlich: Wenn man sie brauchte, löste sie sich quasi in Luft auf. Wenn man sie aber gar nicht haben konnte, stand sie plötzlich in der Tür und fragte, ob Kekse recht waren.

Isa setzte Alex auf eine Reisetasche neben dem Auto.
„Hier bleibst du jetzt sitzen, bis irgendwas passiert. Die Tasche werden sie schon mitnehmen. Und dich dann ja wohl auch, okay?“
„Ja, Isa, dann werden sie mich wohl nicht vergessen!“, sagte Alex. „Darf ich so lange, bis sie mich nicht vergessen, mit deinem Monsieur Kaloo spielen?“
„Aber klar, du Spatzi“, antwortete Isa und zog den Kuschelhasen aus ihrem Rucksack.
Sie gab ihn Alex, der ihn sofort an seine Nase drückte und erst mal den Rotz damit abwischte. Tja Monsieur, du bist halt nicht als Prinz geboren, dachte sie und sah den Hasen in vier Wochen völlig verklebt in der Waschmaschine Karussell fahren.

***

„Sag mal, ist deine Mutter immer so drauf?“, fragte schon vor längerer Zeit eine Schulkameradin, die bei Isa zu Besuch war und die Mutter bei ziemlich lauter Musik durch das Wohnzimmer tanzen sah.
„Sie hat jedenfalls nix genommen, falls du das meinst“, erwiderte Isa. „Wahrscheinlich hatte sie in ihrer Jugend einen Joint zu viel und der wirkt heute noch!!“
Genau an diesen Satz musste Isa jetzt denken, als sie im Urlaubsvorbereitungs-Chaos auf die Suche nach ihrer Mutter ging.
Was für ein verrückter Mensch setzt vier Kinder in die Welt und ist dann die halbe Zeit nicht erreichbar bzw. mit sich und dem Universum beschäftigt???
„Isa, Schatz“, hatte sie einmal zu ihr gesagt. „Das Universum kümmert sich um alle und jeden, da musst du dir keine Sorgen machen!“, lächelte und verschwand in ihren Meditationsraum, während die Zwillinge Joy und Sun (was für Namen! Da musste ihre Mutter echt besoffen gewesen sein!) gerade die Wohnzimmerwände mit ihrem Spinatbrei vollschmierten.

„Was für eine frühkindliche Kunst …“, bemerkte ihr Vater, als er von der Uni nach Hause kam, wo er … Kunst dozierte. Wenn es dich gibt, du Gott, dann verwandle mich bitte in eine Ratte und lass mich im nächsten Abflusskanal verschwinden, dachte Isa damals und setzte sich die Kopfhörer ihres iPhones auf die Ohren.

„Ich dachte, wir wollten heute in den Urlaub fahren!?“, rief sie das Treppenhaus hinauf.
Da sah sie ihren Ersatzvater Paul die Kellertür zuschließen.
„Ja, Liebes, das machen wir ja auch. Sei doch nicht immer so ungeduldig“, lächelte er sie an und bugsierte sich, zwei Campingstühle unter dem Arm, Richtung Wohnwagen, der immerhin schon mal an der Anhängerkupplung hing.
Ein Fortschritt, an den sie gestern Abend noch nicht geglaubt hatte.
„Wo ist Mama denn?“, fragte sie ihrem Vater hinterher. „Erst schmeißt sie mich aus dem Bett und jetzt trödelt sie selbst irgendwo herum!“
Der zuckte nur die Schultern, weil er es wahrscheinlich, wie fast immer, selbst nicht wusste.
„Isa, Isa!“, rief ihr eine Kinderstimme entgegen und die kleine Sun kletterte langsam die Treppe herunter, schön die Hände am Geländer, weil sie mit ihren drei Jahren noch nicht so ganz sicher auf den Beinen war.
Hinter ihr her rutschte auf dem Po Joy Stufe für Stufe in den Flur.
Unten angekommen klammerten sie sich an ihre Beine.
Ihr Kopf endete ungefähr auf Isas Hüfthöhe, sodass sie sich zu ihnen hinunterbeugte und ihnen jeweils ein Küsschen gab.
„Na? Ihr zwei Süßen! Habt ihr denn vielleicht die Mama irgendwo gesehen?“
„Mama, Mama, oben mit dem Haaredöner“, kam die Antwort aus Sunnies Mund.
Sie war sprachlich eindeutig besser entwickelt als Joy, die die halbe Zeit nur den Kopf schüttelte oder nickte.
Die Schwester sprach ja für sie, warum sollte sie sich da anstrengen.
Im Kindergarten waren sie zumindest in zwei unterschiedlichen Gruppen untergebracht, sodass auch für Joys Sprachentwicklung noch Hoffnung bestand.
„Ach so. Oben mit dem Haarföhn“, wiederholte Isa Sunnies Ausruf ironisch. Na super! Wenn die noch mit Haare föhnen beschäftigt ist, kann ich ja mal eben 425 Seiten in meinem Buch lesen, dachte sie, zog das Buch aus der Tasche und wollte sich gerade auf die unterste Treppenstufe setzen.
Da schwebte ihre Mutter die Treppe herunter.
In engen Bluejeans und einem lila-orangen Schlabbershirt, was ihr fast bis zu den Knien reichte.
Außerdem hatte sie sich die langen, dunklen Haare zu zwei Zöpfen geflochten.
„Mein Gott, Mama!“, entfuhr es Isa. „Du bis jetzt fast 40! Meinst du nicht Zöpfe sind da ein wenig im Styling vergriffen?!“
„Isa, mein Schatz. Erstens bin ich erst 38 und zweitens sind Zöpfe für eine so lange Autofahrt einfach praktisch. Die Haare hängen einem nicht so im Gesicht herum, nicht wahr?“, flötete ihre Mutter zurück.
„Du könntest sie dir auch einfach mal kurz schneiden lassen, wie sich das für eine Frau in deinem Alter gehört“, giftete Isa.
Sie stand auf, um der Mutter Platz zu machen.
„Können wir dann jetzt endlich losfahren?“, fragte sie in die Richtung, in die ihre Mutter entschwand und die wieder nicht die Eingangstür war.

„Aber natürlich. Ich packe nur noch ein paar von den wunderbaren Entspannungs-CDs ein. Das ist für eine weite Fahrt die richtige Begleitung“, antwortete sie und fasste wahllos im Wohnzimmer in das Musikregal. Dort standen eh nur ihre CDs, sodass sie mit ihrem exklusiven Musikgeschmack nicht danebengreifen konnte.

Isa stopfte das Buch wieder zurück in den Rucksack und ging nach draußen zum Auto.
Ein großer, schwarzer „MöchteGern-Geländewagen“, den sich Paul im Frühjahr gekauft hatte, weil sie da bereits beschlossen hatten, in diesem Jahr mal Campingurlaub zu machen.
„Was?? Camping??“, war Isas Reaktion. „Aber nicht mit mir! Ich stell mich doch nicht morgens mit wer weiß wie vielen verschlafenen Tanten an einen Pferdewaschtrog, um mir die Zähne zu putzen! Da könnt ihr schön alleine fahren!“
Ihre Rebellion hielt allerdings nur genau drei Wochen, weil die Alternative zum Camping ein vierwöchentlicher Aufenthalt bei Tante Elsbeth im Hunsrück gewesen wäre.
Nichts gegen Tante Elsbeth, die die besten Apfelpfannkuchen der Welt machte, aber in dem Kaff, in dem sie wohnte, gab es nur einmal im Jahr ein Event, dass die Auszeichnung 3- bekam. Und das war das im Herbst stattfindende Schützenfest inklusive ?Kirmes.
Ansonsten war es dort so langweilig, dass selbst Fuchs und Hase sich lieber woanders „Gute Nacht!“ sagten.
Die einzige Freundin, die sie hatte, flog mit ihren Eltern für zwei Wochen nach Mallorca, weil sie dort billig eine Finca mieten konnten.
Natürlich hätte sie mitgekonnt, aber zwei Wochen waren eben keine vier.
So nutzte ihr Aufstand wenig.
Ganz alleine ließen ihre Eltern sie nicht zu Hause. Und wenn sie ehrlich war, hätte sie dafür auch ein bisschen Schiss gehabt.
Also blieb ihr nichts anderes übrig, als sich innerlich auf Camping einzustellen, was sie sich in den schwärzesten Farben ausmalte.
„Wie gut, dass wir dieses Automobil gekauft haben!“, freute sich Paul. „Das mit der Anhängerkupplung ging ja kinderleicht!“
„Ja, du Liebling, das hast du wirklich wunderbar ausgesucht!“, bestätigte ihn seine Frau, die nun endlich die Tür hinter sich zuzog und Anstalten machte, das Haus abzuschließen.
„Wo sind Sunnylein und Joy denn bloß?“, fragte sie in Isas Richtung.
„Du hast sie höchstwahrscheinlich im Flur vergessen!“, antwortete Isa bissig und ging noch mal zurück, um die beiden Mädchen zu suchen.
Sie fand sie auf der Gästetoilette.
Sun steckte gerade den Kopf in die Kloschüssel, um Meerjungfrauen zu suchen und Joy inspizierte still vor sich hin summend die Klobürste.
„Na kommt, ihr zwei Hübschen“, forderte Isa sie auf und nahm sie an die Hand.
„Die Mama ist manchmal ein bisschen crazy!“
„Käsi, käsi“, wiederholte Sun und gluckste vor Lachen.
Als sie nun endgültig alle vor der Tür standen, kam eine letzte Frage der Mutter.
„Hat irgendjemand den Frühstückstisch abgeräumt?“
„Ich habe nicht gefrühstückt“, erwiderte Isa.
Paul fummelte irgendwas im Wohnwagen herum und hörte die Frage gar nicht.
Da Alex, Sun und Joy wohl ein bisschen zu klein für Tischabräumen waren, würden sie ihn in vier Wochen wahrscheinlich so vorfinden, wie sie ihn heute hatten stehen lassen.
Es sei denn die Fliegen würden ihriges tun und zumindest die Wurst und den Käse komplett vertilgt haben.
Alex war mittlerweile auf der Rücksitzbank verstaut, genau wie das Gepäck im Kofferraum und in der Gepäckbox auf dem Dach.
Er war über seine ganze Sorge und die Heulerei schon eingeschlafen und hielt Monsieur Kaloo dabei fest im Arm.
Der Glückliche!
Paul setzte Sun und Joy neben den Bruder in ihre Kindersitze und vergewisserte sich, dass sie gut angeschnallt waren.
Da es sich bei dem tollen neuen Auto um einen 5-Sitzer handelte, blieb Isa nichts anderes übrig, als die Fahrt im Wohnwagen zu verbringen, denn selbstverständlich nahm ihre Mutter den Platz auf dem Beifahrersitz, weil sie eine so gute Navigatorin war.
Zuerst hatte Isa protestiert, weil es nach ihrer Meinung eigentlich verboten war, während der Fahrt in einem Wohnanhänger zu sitzen.
Aber ihre Eltern nahmen das nicht so genau.
Und jetzt, da sie wusste, welche Musik ihre Mutter eingepackt hatte, war sie ganz zufrieden mit der Lösung und dass sie dann nicht diese Dudelei ertragen musste.
Sie hatte den Akku ihres iPhones voll aufgeladen und konnte ihre eigene Musik hören.
Außerdem konnte sie von Danny träumen, ohne dass sie das Geschrei und Gezeter der kleineren Geschwister nervte.
Denn dazu würde es garantiert kommen, hatten sie sich doch für die erste Woche auf einen Campingplatz in der Nähe von Neapel eingebucht.
Bis dahin war es eine weite Strecke, mehr als 1.500 km. Also mit Pausen sicherlich eine Fahrt von 18 Stunden.
Die würde weder ein Fünfjähriger noch zwei Dreijährige ohne Geknatsche überstehen.
So kletterte Isa in den Wohnwagen, verschloss die Tür von innen und machte es sich auf dem ausgeklappten Bett gemütlich.
Ein Kissen und eine Decke hatte sie sich am Abend vorher schon reingelegt, weil sie wusste, dass ihre Mutter an so was nicht denken würde.

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 238
ISBN: 978-3-95840-001-6
Erscheinungsdatum: 26.02.2015
Durchschnittliche Kundenbewertung: 5
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