Erotik & Sinnlichkeit

Glory Mornings

Grace C. Node

Glory Mornings

Leseprobe:

Montag, 6:20h | U-Bahn


Es ist kalt und regnet in Strömen. Düstere Wolkenfetzen jagen über den Himmel und drücken auf ihr Gemüt. Fröstelnd zieht Maria ihren Mantel enger um sich, als sie die Treppe zur Haltestelle hinunterstapft. Der Wind pfeift hier unten durch und wirbelt die weggeworfenen Zeitungen und Papierschnipsel auf und heult durch die Tunnel. Wieder steht ein langweiliger Tag in der Uni an. Obwohl sie ihre Routine liebt, ist sie heute nicht wirklich darauf erpicht, einer elendig langen Vortragsreihe zu Restaurationstechnik von Ölgemälden beizuwohnen. Aber was soll’s.
Der Bahnsteig ist überfüllt mit übellaunigen Menschen, die auf dem Weg zur Arbeit sind. Sie lässt den Blick über die Menschenmenge schweifen und sieht einige vertraute Gesichter, die, wie sie auch, jeden Morgen zur selben Zeit ungeduldig auf das Eintreffen der Bahn warten. Seufzend sieht sie auf die Anzeigetafel: noch eine Minute bis zum Eintreffen ihrer Linie. Ihr Blick wandert in Richtung des Tunnels und – erstarrt.
Blonde Haare, golden schimmernde Augen, gebräunter Teint – er überragt die Menge um einen Kopf und sieht in ihre Richtung. Rasch senkt Maria den Blick. Hat er sie etwa angesehen? Verstohlen schaut sie wieder zu ihm hinüber und blickt in ein breites unglaublich charmantes Grinsen. Mit hochrotem Kopf dreht sie sich schnell weg. Unruhig spielt sie mit ihrem Reißverschluss und lugt wieder in seine Richtung.
Der Hüne steht immer noch da und scheint sie zu beobachten. Wieder dreht sie sich abrupt weg. Er kann nicht sie angesehen haben. Verstohlen riskiert sie noch einmal einen Blick, als er gerade einen Schritt auf sie zugeht. Glücklicherweise fährt in diesem Moment die Bahn ein und Maria steigt hastig ein.
In der Uni angekommen wird sie von ihren Freundinnen direkt in Beschlag genommen, die ihr von ihren jüngsten Dates und neuesten Bekanntschaften vorschwärmen. Maria versucht, sich auf den Lehrstoff zu konzentrieren, doch den ganzen Vormittag über beschäftigt sie dieses Lächeln. Seine Augen haben sich in ihre gebrannt, aber sie hatte nicht den Mut, seinem Blick lange standzuhalten. Wahrscheinlich hat er sich über ihre Reaktion ohnehin nur lustig gemacht.

Das tun die Jungs doch immer! denkt sie.

Und doch war etwas in diesem Blick, das sie nicht mehr loslässt. Keine Chance auf Konzentration in den nächsten Stunden; nur Tagträume von einem blonden Hünen mit goldenen Augen. Abwesend nimmt sie an den Gesprächen ihrer Freundinnen teil und sie ist froh, als es endlich Nachmittag ist. Sie springt in den nahe gelegenen Gemüseladen und besorgt sich ihr heutiges Abendessen.
Zu Hause angekommen verstaut Maria ihre Einkäufe und erledigt die Vorbereitungen für die nächsten Seminare. Zu ihrem Leidwesen muss sie noch ein Referat halten und ihr graut bereits jetzt, vor der Gruppe sprechen zu müssen. Jedes Mal fängt ihr Gesicht an zu glühen und sie stammelt ihre vorbereiteten Sätze wie eine Idiotin herunter. Fast schon kann Sie das hämische Gekicher der Studenten hören, die sich über ihre unbeholfene Art lustig machen. Seufzend schreibt sie den letzten Teil ihres Referates zu Ende und legt den Stift weg.
Neben dem Sport findet sie immer wieder Ablenkung beim Lesen. Und heute ist ihr sehr nach Ablenkung von ihrer Begegnung mit diesem Typen in der U-Bahn. Mit einer Tasse Kakao und ihrem Lieblingsbuch „Stolz und Vorurteil“ bewaffnet kuschelt sie sich auf ihr Sofa und nach ein paar Seiten döst sie ein.

*

„Du bist so sexy, wenn du nervös bist!“, neckt er sie. Seine langen schönen Finger heben ihr Kinn an, sodass sie ihm direkt in die Augen sehen muss. Heiß brennt seine Berührung auf ihrer Haut. Sein bernsteinfarbener Blick lässt sie erstarren und sein Mund ist nur wenige Zentimeter von ihrem entfernt.

„So schön“, flüstert er und sie erschaudert, was ihm ein raues Lachen entlockt.

*

Maria schreckt aus dem Schlaf hoch. Draußen ist es bereits dunkel.

Mann, was war das denn bitte?

Jetzt verfolgt sie dieser Typ schon in ihren Träumen. Verwirrt steht sie auf und holt sich ein Glas Wasser. „Was ist nur heute los mit mir?“, murmelt sie und fängt an, ihr Abendessen vorzubereiten.




Dienstag, 6:17h | U-Bahn


Die knarzende Ansage aus den Lautsprechern informiert Maria über die Verspätung ihrer Bahn. „Na toll!“, schimpft sie leise vor sich hin. Wütend sucht sie den Fahrplan, um eine alternative Linie zu finden, und drängelt sich durch die murmelnde Menschenmenge. Doch ihr Blick wird plötzlich von einem goldenen Augenpaar gefangen genommen. Er steht gut zehn Meter von ihr entfernt und selbst über diese Distanz hat sie das Gefühl, sie kann die Intensität seines Blickes spüren. Wieder tief errötend wendet sie sich rasch ab und starrt auf den Fahrplan, ohne ihn wirklich zu lesen. Aber etwas an ihm zieht ihren Blick wieder magisch an. Als sie zu ihm schaut, sieht er unverwandt in ihre Richtung und lächelt.

Oh Gott, sieht er etwa mich an?

Verlegen senkt sie den Blick, nur um direkt wieder zu ihm hinüberzuschauen. Solche Situationen sind ihr unangenehm, denn bislang endeten sie immer mit irgendwelchen dummen Sprüchen der Jungs und sie war nie in der Lage, schlagfertig zu antworten. Immer noch fixiert er sie mit seinen goldfarbenen Augen, die sie auf so faszinierende Weise in ihren Bann ziehen. Sie muss unweigerlich auf seinen Mund schauen und dabei spürt sie ein ungewohntes Kribbeln.

Wie sich diese Lippen wohl anfühlen würden?

Das laute Quietschen der Bahn schreckt sie aus ihrer Fantasie auf und sie steigt hastig ein, ohne wirklich zu wissen, wohin diese Linie fährt. Der blonde Typ blickt sie durch die Fenster der Bahn weiter an und grinst breit, als sie an ihm vorbeifährt.

Mann, der ist echt ganz schön heiß.
Einige Stationen weiter bemerkt sie, dass sie in die falsche Richtung fährt, steigt wutschnaubend aus und wartet auf die richtige Bahn. Ärgerlich über sich selbst schließt sie kurz die Augen und holt tief Luft. Aber bei dem Gedanken an ihn kann sie sich ein Lächeln nicht verkneifen. Doch schnell gelangt sie zu der Überzeugung, dass das eh nur ein schlechter Scherz sein kann. Sonst wird sie von den Jungs ignoriert oder sie machen sich lustig über sie. Maria ist nicht das Size-Zero-Girlie, das auf Glitzer und Pink abfährt. Viele finden sie zu burschikos. Also wird sich dieser gut aussehende Super-Typ wohl kaum dazu herablassen, sich mit ihr abzugeben.

Mach dir bloß keine Hoffnungen, dass der dich anspricht.

Nachdem sie aus der Uni gekommen und zu Hause ist, macht sie sich schnell an ihre Hausaufgaben. Doch immer wieder kreisen ihre Gedanken um IHN. Wieso hat er sie so angestarrt? Ganz sicher findet er es lustig, sie zu ärgern, denn er kann kein wirkliches Interesse an einer langweiligen Studentin haben. Doch als sie sich dabei ertappt, wieder an dieses Lächeln zu denken, springt sie auf und beschließt, beim Joggen den Kopf frei zu kriegen. Das sollte sie fürs Erste ablenken und vor allem wieder runterbringen.
Zum beschwingten Beat von David Guettas ‚Turn me on‘ lenkt sie ihre Schritte zum nahe gelegenen Park. Heute scheint wieder die Sonne und Maria genießt die frische klare Luft. Ihre Schritte hämmern im Takt zur Musik auf den Parkweg und die Strecke ist ihr einziger Gedanke. Als sie schwungvoll um eine Ecke biegt, kracht sie mit einem Fahrradfahrer zusammen und stürzt. Fluchend rappelt sie sich auf, nimmt die Kopfhörer runter, um den Radfahrer anzuschnauzen, was er sich eigentlich einbildet, sie einfach umzufahren.
Ihr stockt der Atem: „Es tut mir sehr leid!“ Verlegen lächelt ER auf sie herunter. „Ich ähh – nun ja ich …“, stammelt Maria verdattert und starrt ihn an. „Ich … bin Dave“, stellt er sich vor und sieht sie neugierig an. „Oh … äh Ma-Maria“, haucht sie atemlos und starrt ihn immer noch fassungslos an. Dave lächelt auf sie herunter: „Alles in Ordnung bei dir? Das war ein echt heftiger Sturz gerade. Bist du okay?“ Er hat einen charmanten Akzent, doch sie kann ihn nicht zuordnen. „Danke, geht schon“, flüstert sie und glotzt ihn weiter an.
Plötzlich merkt sie, wie ihre rechte Seite schmerzlich anfängt zu pochen und sie blickt an sich herunter. „Ach du Scheiße“, entfährt es ihr. Ihre Laufhose ist aufgerissen und sie blutet ein wenig.

Verdammt, das fehlte noch.

„Soll ich dich ins Krankenhaus fahren?“, fragt Dave besorgt, als er auf ihr Bein sieht. „Nein, geht schon“, sagt sie erneut, diesmal mit schmerzverzerrtem Gesicht. „Ich begleite dich aber auf jeden Fall nach Hause.“ Sie sieht ihn erschrocken an: „Was? Nein, äh … geht schon.“ Dave schüttelt energisch den Kopf. „Das sieht schlimm aus und muss versorgt werden. Ich bringe dich heim und helfe dir. Schließlich bin ich daran schuld.“ Maria will gerade ansetzen, etwas zu sagen, doch er fällt ihr ins Wort. „Und sag nicht noch mal ‚Nein, geht schon‘“, warnt er sie mit einem Schmunzeln und nimmt ihre Hand.




Home sweet home


Als sie die Tür aufschließt, fragt sich Maria, was zum Teufel sie hier eigentlich vorhat. Einen Wildfremden einfach so mit in ihre Wohnung zu schleppen, ist normalerweise nicht ihre Art. Vielleicht ist er ja ein totaler Psychopath und wird ihr die Bude ausräumen oder Schlimmeres. Doch da sind diese Augen, die sie besorgt und doch durchdringend ansehen. Eilig schiebt sie ihre morbiden Gedanken beiseite und wird prompt an den heftigen Schmerz ihres rechten Beines erinnert.

Fuck, wieso muss das so brennen?

„Zieh die Hose aus, damit wir die Wunde reinigen können“, sagt Dave, als sei es das Normalste auf der Welt, dass sie sich vor ihm auszieht, und kommt langsam auf sie zu.

Ist der Typ von Sinnen? Ich werde mich doch hier nicht vor ihm ausziehen.

„Ähh, ich … werde mal ins Bad gehen“, murmelt Maria nervös. Dave steht immer noch vor ihr und sie spürt förmlich, wie er sie taxiert. „Hey, ich hab schon mal Mädels in Unterwäsche gesehen“, grinst er sie frech an.

Blöder Vollidiot. Was bildet der sich eigentlich ein?

„Ja, also ich werde dann mal“, stammelt sie und läuft mit glühenden Wangen an ihm vorbei ins Bad. Aus den Tiefen ihres Badezimmerschrankes kramt sie Jod, Mullbinden und eine Wundsalbe raus. Als sie sich vorsichtig die Hose über ihre Hüfte schieb, durchzuckt sie ein beißender Schmerz. „Verdammt noch mal, tut das weh“, presst sie zwischen zusammengebissenen Zähnen hervor. Es sieht hässlich aus: Eine lange Schürfwunde, die sich blutig und mit Dreck verklebt zeigt, will gereinigt werden. Maria greift nach einem Handtuch und hält es unter heißes Wasser. „Heilige Scheiße, brennt das“, zischt sie, als der Stoff auf die offene Wunde trifft.
Die Tür fliegt auf und Dave kniet im nächsten Augenblick vor ihr, nimmt ihr das Handtuch ab und reinigt vorsichtig die Wunde von Staub und Dreck. Ihr fallen seine großen eleganten Hände auf, die geschickt an der Wunde herumdoktern. Dann träufelt er Jodlösung auf das Handtuch und sieht zu ihr auf.

OK, das Ding kann ich wegschmeißen.

„Halt still, es wird jetzt brennen, doch danach kann ich dich verbinden“, weist er sie mit konzentriert gerunzelter Stirn fachmännisch an. „Es tut auch so schon w… ahhhhhhhhhh“, heult Maria auf, als er das Handtuch auf die Wunde tupft.

Was für ein Sadist, macht es ihm Spaß, mir wehzutun?

„Ich sagte doch, es wird brennen. Hier, draufdrücken. Gut so. Jetzt noch was Salbe drauf und ich kann den Verband anlegen.“

Elender Mistkerl.

Maria beißt die Zähne erneut zusammen, als seine Finger mit der Salbe auf die nun saubere Wunde treffen. Sanft tupft er mit den Fingerspitzen die kühlende Salbe auf und versucht, so wenig Druck wie möglich auf das offene Fleisch auszuüben, aber sie zischt immer wieder auf, denn es brennt höllisch.

Mann, hat der’s bald?

„So, ich werde den Verband jetzt straff ziehen, damit er nicht verrutscht“, erklärt Dave ihr, während er geschickt den Verband um ihr Bein schlingt.

Woher kennt der sich eigentlich so gut mit Wundverbänden aus?
„Danke“, flüstert sie erleichtert, als sie merkt, wie die kühlende Salbe den vordergründigen Schmerz lindert. Seine Hände berühren ihren Oberschenkel, während er den Verband befestigt, was sie erschaudern lässt. Er blickt wieder zu ihr hoch und sein Blick scheint plötzlich dunkler geworden zu sein, sodass sie unsicher wegschaut.

Was hat dieser Kerl nur an sich?

„Alles okay?“, fragt er leise. „Ähhh, ja, … geht schon. Willst du einen … Kaffee oder so was?“, fragt sie unschlüssig, denn sie hat keine Ahnung, wie sie mit dieser Situation weiter umgehen soll. Dave steht auf und nun muss sie zu ihm aufblicken.

Oh Mann, wir stehen hier in meinem Bad, ich halb nackt und er viel zu dicht vor mir.
Wie peinlich …

„Nein danke“, sagt er schmunzelnd und blickt sie weiter unverwandt an. „Ich, also … Äh, ich ziehe mir schnell was an“, keucht Maria auf, quetscht sich ungelenk an ihm vorbei ins Schlafzimmer und schließt mit einem erleichterten Seufzer die Tür hinter sich.

Puh, das war ja …
Und wie werde ich diesen Typen jetzt wieder los?

Mit Jogginghose, einem T-Shirt und dicken Socken ausgestattet betritt sie ihr Wohnzimmer. Dave hat das Handtuch ausgewaschen und sieht sie erwartungsvoll an. „Danke noch mal für – deine Hilfe“, bringt sie schließlich heraus. Ein breites Lächeln erhellt sein Gesicht.

Was für ein tolles Lächeln er hat. Der kann glatt Werbung für Zahnpasta machen.
Und wie peinlich war es, als er vor mir gekniet hat.
Doch seine Berührungen waren so …
„Gern geschehen. Immerhin habe ich dich umgefahren“, entgegnet er grinsend. „Ja, wohl wahr. Trotzdem hast du dich nicht wie ein Arsch verhalten“, sagt sie schief lächelnd. „Hm, danke für die Blumen“, schnaubt er amüsiert und betrachtet sie neugierig. Unschlüssig nestelt Maria an dem Zugband ihrer Jogginghose und versucht krampfhaft, nicht aus dem Zimmer zu rennen. „Ich werde dann mal wieder gehen. Es hat mich sehr gefreut, Maria!“, sagt Dave, wobei er ihren Namen mit Bedacht ausspricht, und macht einen Schritt auf sie zu. Schüchtern sieht sie ihn an. Plötzlich beugt er sich zu ihr runter, hebt ihr Kinn an und seine Lippen, DIESE Lippen, legen sich scheu auf ihre.
Alles dreht sich und die Zeit scheint auf einmal stehen geblieben zu sein. Seine Zunge streicht sanft über ihre Unterlippe und sie hält erschrocken die Luft an. Er legt die Arme um sie und zieht sie vorsichtig an seinen Körper.

Himmel …
Was passiert hier gerade???

Sie fühlt seine Körperwärme durch das T-Shirt und presst ihn instinktiv an sich. „Du bist so verdammt sexy“, hört sie ihn an ihrem Mund sagen. Seufzend lehnt sie sich gegen ihn. Es scheint, als wüsste ihr Körper automatisch, was er zu tun hat, denn ihr Verstand scheint in den letzten Sekunden verloren gegangen zu sein. Dave wandert mit seinen Lippen an ihrem Hals entlang und ihr bleibt dabei fast die Luft weg. Ihre Hände legen sich wie selbstverständlich auf seine Brust und sie fühlt sein Herz unter ihren Fingern hämmern. „Was ich alles mit dir machen will …“, flüstert er mit samtiger Stimme.

Bitte was???

Langsam gleiten seine Hände an ihrem Körper nach unten und fahren am Bund ihrer Jogginghose entlang. „Bitte, nicht aufhören“, fleht sie, ohne richtig darüber nachzudenken, was sie da gesagt hat, denn ihr Verstand hat gerade Pause. „Hmm, das gefällt dir, nicht wahr!“, lacht er leise auf. Maria legt den Kopf zurück und er nimmt die Einladung an und streift mit seiner Zunge die blaue Vene an ihrem Hals entlang. Das entlockt ihr wieder ein Wimmern. „Du bist so schön“, flüstert er und sie spürt seine Erektion an ihrem Becken.

Gott, wie heiß der Typ ist.
Verdammt, und ich stehe hier in Jogginghose vor ihm …

„Mehr, bitte.“ Maria schlägt die Augen auf und sieht ihn an. In seinen Augen funkelt etwas auf, seine Lippen sind gerötet von den Küssen und er zieht scharf die Luft ein, als sie ihre Hände unsicher zu seinem Bauch wandern lässt. Sie fühlt seine Muskeln, die sich unter ihrer Berührung anspannen und ihr gefällt diese Reaktion. Als sie die Hände vorsichtig weiter nach unten gleiten lässt, stöhnt er auf.

Ich hätte nie gedacht, dass SO ein Typ SO auf mich reagiert …

Von einem auf den anderen Moment reißt er sich von ihr los, sieht sich wild um und erschrocken über den plötzlichen Verlust seiner Nähe, weicht Maria einen Schritt zurück. „Ich … sollte jetzt wohl besser gehen“, presst Dave hervor, dreht sich um, rauscht aus dem Zimmer und schlägt die Tür hinter sich zu. Mit hämmerndem Herzen und offenem Mund steht sie da und starrt ins Leere.

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 306
ISBN: 978-3-95840-551-6
Erscheinungsdatum: 12.12.2017
EUR 12,90
EUR 7,99

Krampus & Nikolo