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Fehlerquelle!

Wenn die Hauptfigur auf der letzten Seite ankommt, beginnt mit dem Redigieren die Reise für den Autor erst. Tipps zur Textkorrektur hat der novum Verlag auf den Punkt gebracht.

Es ist vollbracht. Das Werk ist geschrieben, der Geist entleert, die Seele befreit und die Finger – zumindest im Falle von altmodischen Schreibern, die Stift und Papier dem Computer vorziehen – wund geschrieben. Ein erhabenes, stolzes Aufatmen wäre nach dem Eintippen des letzten Buchstaben eigentlich angebracht. Doch wer plant sein Schriftstück der breiten Masse zugänglich zu machen, dem steht mit der Textkorrektur der größte Teil der Arbeit noch bevor. Mit dem Ende eines kreativen Schaffensprozesses mag zwar die Hauptfigur am Ende ihrer Reise angekommen sein. Der Erschaffer schlägt die Geschichte seines Werdegangs in der Regel aber jetzt erst auf. Denn bevor das Meisterwerk samt Siegel und Signatur an die Verlage dieser Welt verschickt werden darf, wartet noch die ein oder andere Korrekturschleife auf ihren Inhalt. Die kritische Zeit des Redigierens ist gekommen.


Viele Autoren blicken mit Schrecken auf die mühsame Phase des Lektorierens, haftet doch ein reflexiver Hauch an ihr. Mit dem Redigieren stellen Schriftsteller nicht nur ihre Rechtschreibung, ihren Schreibstil oder den Plot ihrer Geschichte sondern auch ihre eigene Befähigung zum Schreiben auf den Prüfstand. Große Erwartungen und Ansprüche an die eigenen Fähigkeiten schüren oft die Angst vor dem selbstkritischen Prozess der Textkorrektur. Doch wie so oft im Leben ist auch beim Redigieren Planung die halbe Miete. Damit für die finale Freigabe durchs Über Ich aber auch ja nichts schief gehen kann, hat der novum Verlag eine kleine Anleitung zur Textüberarbeitung verfasst. Und für alle, die dem Testlesen trotz literarischer Fibel entmutigt entgegensehen, haben wir unsere Empfehlungen noch mit einigen Motivationszitaten gespickt.

Punkt für Punkt – Tipps zur Textkorrektur:


Für den Fall, dass Sie nach der Textkorrektur immer noch an Ihren Fähigkeiten zweifeln oder befürchten, dass Ihnen einige Fehlerteufel entgangen sind, können Sie auch auf ein professionelles Lektorat vertrauen. So stellen wir unseren Neuautoren bei einer Inverlagnahme ein Lektorat zur Verfügung, das auch noch etwaige letzte Fehlerquellen aufspürt. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen viel Erfolg beim Lektorieren, jedoch keinen Prozess völlig frei von Fehlern, denn:

„Wo Fehler sind, da ist auch Erfahrung.“

Anton Pawlowitsch Tschechow

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