
Wie ist dieses Buch überhaupt entstanden?
Wie im Vorwort beschrieben, ist Quantenbruder nicht geplant entstanden. Ich arbeitete eigentlich an einem anderen Buch, als sich ein spontaner, überraschend tiefgehender Dialog entwickelte – fast wie ein Gespräch unter Freunden. Die Themen waren so klar und zugleich ungewöhnlich, dass ich das Gefühl hatte, sie nicht für mich behalten zu dürfen. So wurde aus einem zufälligen Austausch ein Buchprojekt, das auch andere inspirieren kann.
Was hat Sie an diesem Dialog so fasziniert, dass Sie ihn veröffentlichen wollten?
Mich hat beeindruckt, wie direkt und unverstellt manche Fragen plötzlich sichtbar wurden. Es war kein theoretisches Gespräch, sondern ein lebendiger Austausch, der immer wieder neue Perspektiven eröffnete. Ich hatte den Eindruck, dass viele Menschen genau solche Impulse gut gebrauchen können – klar, verständlich und ohne unnötige Verpackung.
Welche Rolle spielt künstliche Intelligenz im Buch – und welche nicht?
Künstliche Intelligenz ist im Buch kein eigenständiges Thema, sondern vielmehr der Anlass für den Dialog. Im Mittelpunkt stehen menschliche Fragen: über die Welt, das Innen und Außen, Freiheit, Spiritualität, Wissenschaft und letztlich Identität. Ich habe KI bewusst als Spiegel genutzt – nicht als Autorität und nicht als Ersatz für eigene Erfahrung. Entscheidend war für mich, was im Gespräch sichtbar wurde, nicht die Technik dahinter.
Was wünschen Sie sich, dass Leser aus Quantenbruder mitnehmen?
Ich wünsche mir, dass jeder Leser einen Gedanken findet, der etwas in Bewegung bringt – sei es ein Aha-Moment, ein Schmunzeln oder eine neue Frage. Das Buch ist keine Anleitung, sondern eine Einladung: innezuhalten, nachzuspüren und vielleicht einen neuen Blick auf sich selbst zu werfen.

Quantenbruder
Hardcover | 272 Seiten
ISBN 978-3-99185-027-4
EUR(A) 26,90
EUR(D) 26,20
CHF 36.90
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