
Sexualität – ein Thema, das alle Altersgruppen und Gesellschaftsschichten betrifft. Wie sehen Sie das?
Absolut, das Thema Sex zieht sich wirklich durch alle Lebensphasen – vom jungen Erwachsenen bis ins hohe Alter. Es ist etwas sehr Persönliches und Individuelles.
Sie sind in einer von Frauen dominierten Umgebung aufgewachsen. Wie hat Sie das geprägt?
Ja, ich wuchs mit drei sehr unterschiedlichen weiblichen Charakteren auf, meiner Mutter, meiner Großmutter und meiner älteren Schwester, während ich als einziges männliches Familienmitglied mittendrin war. Das hat mir einen tiefen Einblick in die weibliche Seele gewährt und sicherlich meine eigene Persönlichkeit geprägt.
Wann und wie begann für Sie die Phase des Erwachsenwerdens und des Entdeckens der eigenen Sexualität?
Das geschah mit etwa zwölf Jahren, als ich zum ersten Mal Zeitschriften mit erotischen Bildern entdeckte und dadurch ein neues, intensives Gefühl in mir aufkam. Dieses Gefühl war neu und sehr stark, und es markierte für mich den Übergang von der Kindheit zur Mannwerdung.
Wie sollte man Ihrer Meinung nach mit diesem Thema umgehen?
Das muss jeder für sich selbst „erarbeiten“. Jeder muss seinen eigenen Weg finden, damit leben zu können oder zu wollen. Denn damit sind ja auch mögliche Konsequenzen verbunden, mit denen man sich auseinandersetzen muss.
Sie erwähnten, dass Sie Ihren Zugang zu diesem Thema in Ihrer Biografie beschrieben haben. Wie wichtig ist es, die eigene Erfahrung zu reflektieren?
Sehr wichtig. Meine Biografie zeigt meinen persönlichen Umgang mit dem Thema, aber das ist nicht unbedingt eine Blaupause für andere. Jeder Mensch hat seinen eigenen Weg und seine eigenen Erfahrungen, und das sollte respektiert werden.

Was nun, Du alter Sack?
Hardcover | 228 Seiten
ISBN 978-3-99130-992-5
EUR(A) 29,90
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CHF 40.90
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