Mit diesen 5 Tipps für mehr Motivation überwinden Sie die Angst vorm Schreiben.
Sie wollen schreiben, finden aber immer eine andere Ausrede? Ihre Motivation will sich einfach nicht einstellen? Vielleicht haben Sie einfach Angst vorm Schreiben.
Gehen Sie nicht zu streng mit sich ins Gericht. Jede*r Schriftsteller*in kennt dieses Phänomen, das man auch „Schreibblockade“ nennt. Angst vorm Schreiben ist ganz natürlich, denn ein Buchprojekt ist eine ambitionierte Aufgabe. Gerade am Anfang fühlen sich Anfänger*innen sowie Fortgeschrittene von der Größe des Vorhabens eingeschüchtert. Plötzlich wird das weiße Blatt zur Metapher für die eigenen, fehlenden Ideen. Doch lassen Sie nicht zu, dass Ihre Ängste Sie blockieren. Wie Sie Ihre Angst überwinden und mit mehr Motivation ans Werk gehen können, finden Sie in dieser Anleitung heraus.
Angst vorm Schreiben? So finden Sie Ihre Motivation wieder
1. Setzen Sie Zwischenziele
Das Gefühl, der Größe der Aufgabe nicht gewachsen zu sein, blockiert jedes noch so hoffnungsvolle Bestreben. Hat man neben dem Schreiben auch noch einen Brotjob zu bewältigen, so ist die Überwindung noch größer. Doch die beste Voraussetzung für eine Schreibblockade ist Druck. Nehmen Sie also zuerst den Druck raus und setzen Sie sich kleine Zwischenziele. Denken Sie nicht daran, dass Sie 300 Seiten schreiben müssen. Fangen Sie klein an und schreiben Sie zwei Seiten pro Tag. Sie können Ihre Arbeit aber auch in kleinere Teileinheiten fürs Entwerfen von Figuren, Schauplätzen, Szenen und Kapiteln zerlegen. Oder Sie wecken zuerst Ihre Kreativität. Besuchen Sie Malkurse, betreiben Sie Sport oder lernen Sie neue Leute kennen – all diese Aktivitäten sind kleine Auszeiten vom Alltag und nehmen Ihnen die Angst vorm Schreiben.
2. Belohnen Sie sich
Nutzen Sie das Prinzip der Konditionierung und definieren Sie für jedes Zwischenziel eine Belohnung. Das kann ein Caramel Latte Macchiato nach dem ersten Kapitel oder ein Kurzurlaub in der Therme nach dem ersten Entwurf sein. Motivieren Sie sich mit kleinen Geschenken an sich selbst. Sie werden sehen, es funktioniert.
3. Etablieren Sie Rituale
Der US-amerikanische Autor Jack Kerouac betete sowohl vor als auch nach dem Schreiben für seine Mutter, seine Frau und seine Katzen. Simone de Beauvoir ging nur mit einer Tasse Tee ans Werk. Und Hemingway schrieb nur im Stehen. So ziemlich jede*r Schriftsteller*in hat Schreiben zum Ritual etabliert. Angst vorm Schreiben resultiert oft auch aus der Angst vor dem Unbekannten. Wenn Sie das Schreiben zur Routine machen, vergeht auch die Angst. Beginnen Sie das Schreiben mit einem Ritual, zum Beispiel mit einer Meditation oder einem Tanz in Ihrem Arbeitszimmer. Machen Sie das Schreiben zur Gewohnheit und es wird Ihnen leicht von der Hand gehen. Mehr zu den Ritualen berühmter Schriftsteller lesen Sie übrigens in diesem Artikel.
4. Behalten Sie den Fokus
Die größte Gefahr für Ihr Projekt ist Ablenkung – verlockende Angebote lauern an jeder Ecke. Sie sprechen aus Ihrem Smartphone, aus Ihrem Computer oder klopfen direkt an Ihre Türe. Um konzentriert bei der Arbeit zu bleiben, müssen Sie vorab für eine störfreie Zone sorgen. Zum Beispiel sollten Sie verbindliche Stoßzeiten definieren, die Sie auch Ihren Mitmenschen mitteilen. Damit schaffen Sie sowohl für sich selbst als auch für Ihr Umfeld Respekt für Ihre Arbeit. Störfaktoren am Smartphone oder Computer können Sie mit Apps wie QualityTime für Android oder Moment für iOS ausblenden. Vor allem Social-Media-Apps sind Zeitfresser. Unterbinden Sie Ihren Social-Media-Konsum, bevor er Sie konsumiert. 
5. Gönnen Sie sich Pausen
Gönnen Sie sich jeden Tag eine kleine Auszeit vom Alltag. Schon eine Kaffeepause und ein Stück Kuchen oder ein Waldausflug am Wochenende wirken Wunder auf die Kreativität. Füllen Sie Ihre Reserven mit kleinen Kurzurlauben wieder auf. Auch Ihre Geschichte lässt sich mit etwas Abstand besser betrachten. Verinnerlichen Sie das Pausenprinzip und richten Sie einen Alltag ein, von dem Sie keinen Urlaub mehr brauchen.
