Ein Pseudonym finden

Buch herausgeben - Frau mit Buch

Sie wollen ein Buch herausgeben, Ihren Namen aber nicht verraten? Mit diesen Tipps finden Sie das perfekte Pseudonym für sich.

Sie wollen ein Buch herausgeben, Ihren Namen aber nicht verraten? Mit diesen Tipps finden Sie das perfekte Pseudonym für sich. 

Es gibt viele Gründe für ein Pseudonym – künstlerische wie auch wirtschaftliche. Die Vorzüge eines Nom de Plume haben schon Autor*innen wie Mark Twain, Ella Ferrante und Stephen King für sich entdeckt. Doch wer ein Buch herausgeben will und sich für ein Pseudonym entscheidet, sollte sich dieses gut überlegen. Denn auch ein Deckname muss einprägsam sein und im Gedächtnis bleiben. Damit es auf der Suche nach dem perfekten Pseudonym nicht zur Schreibblockade kommt, halten Sie sich an diese Tipps:  

Buch herausgeben unter Pseudonym: So finden Sie Ihren neuen Namen 

 

  • Spitzname

Die Suche nach einem Pseudonym kann anstrengend sein. Dabei liegt die Lösung oft ganz nah: Im Laufe seines Lebens wird man immer wieder einmal mit kreativen bis kuriosen Kosenamen bezeichnet. Freiwillig oder nicht, erweist sich ein Spitzname für die Suche nach einem Pseudonym als äußerst praktisch. Kosenamen können wir entweder übernehmen oder uns von ihnen inspirieren lassen. Wenn Ihnen der Name in bestehender Form noch nicht gefällt, versuchen Sie es doch mit einem Wortspiel. 

  • Bücher

Sie suchen vergeblich nach einem Ersatznamen? Regen Sie Ihren Geist doch mit Geschichten an! Durchforsten Sie Ihre eigenen oder auch andere Bücher nach aufregenden Figuren, Kapitelüberschriften und Schauplätzen und lassen Sie sich inspirieren! Vor allem das Fantasy- und Science-Fiction-Genre regt das Vorstellungsvermögen an. Sie können Ihr Pseudonym aber auch an Ihr eigenes Buch anpassen und es mit Cover und Titel abstimmen. Vielleicht kann eine Ihrer Figuren auch der oder die Autor*in Ihres Werks sein? Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt! 

  • Anagramm

Das ausgiebige Spiel mit den Buchstaben erreicht spätestens im Anagramm seinen Höhepunkt. Bei einem Anagramm werden die Buchstaben eines Namens so vertauscht, dass ein Fantasiename daraus entsteht. Wichtig ist aber, dass Sinn und Logik des neuen Namens bewahrt werden. Eines der berühmtesten Beispiele für ein Anagramm stammt wohl aus „Harry Potter“: In „Harry Potter und die Kammer des Schreckens“ wird „Tom Vorlost Riddle“ zu „Ist Lord Voldemort“. Aus Günter Grass lässt sich mit etwas Geschick ein Gert Nussrage oder ein Urs Stegnager basteln. Tipp: Bei der Suche nach einem Anagramm kann ein Scrabblebrett unglaublich hilfreich sein! 

  • Ananym

Was haben die Namen Ailime, Atina und Sucram gemeinsam? Sie alle sind ganz klassische Vornamen – rückwärts gelesen! Bei Ananymen handelt es sich um rückwärts gelesene Vornamen, die kreativ klingen und doch auf einer klassischen Grundlage beruhen. Leachim Reiam klingt doch gleich viel origineller als Michael Meier, oder? 

  • Übersetzungen

Viele Namen klingen in ihrer Muttersprache eher gewöhnlich, in anderen Sprachräumen hingegen exotisch. So wird aus einem einfachen Stephan Fischer schnell einmal ein spanischer Esteban Pescador oder aus einer Maria Bäcker eine französische Marie Boulanger.

  • Namensgenerator

Wem selbst die oben stehenden Tipps keine Hilfestellung bieten, dem bleibt immer noch der Namensgenerator. Online-Generatoren wie Behind the Name offerieren zum Beispiel Hilfestellung, wenn man nach Adelstiteln sucht. So wird aus dem novum Verlag schnell einmal: „Hieronymus Uwe Johannes Novum“. Ein Name, der sicher im Gedächtnis bleibt!

Buch herausgeben - Bild mit Smile

Ob Sie Ihr Pseudonym mittels Schüttelreim oder Wortgenerator finden, spielt auf lange Sicht keine Rolle. Wichtig ist, dass Ihnen der Name gefällt und er Ihrer Identität entspricht. Bevor Sie also wirklich ein Buch herausgeben und ein Pseudonym auf sein Cover setzen, sollten Sie dieses in Wort und Schrift ausprobieren. Schreiben Sie Ihre Aliasse nieder, signieren Sie in ihnen und sprechen Sie sie in Ihren Fantasie-Interviews laut aus. Stellen Sie sich immer wieder die Frage, ob der Name Ihrem Werk auch würdig ist. Erst dann sollten Sie sich wirklich für eine Neubenennung entschließen und sich dem widmen, was mehr zählt als der Name: Die Geschichte, die dahinter steht. 

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